Archive for November 2009

SSD Defragmentierung unter Windows 7 und Trim Befehl

26 November 2009

Aufgeschreckt durch diesen Artikel: http://blogs.technet.com/filecab/archive/2009/11/25/windows-7-disk-defragmenter-user-interface-overview.aspx, hat sich folgendes ergeben.

Obwohl ja Windows 7 offiziell den Trim Befehl bei SSD Festplatten unterstützt http://blogs.msdn.com/e7/archive/2009/05/05/support-and-q-a-for-solid-state-drives-and.aspx, ist die Sache wie immer nicht so einfach.

Denn eine SSD muss von Windows 7 erstmal als SSD erkannt werden, sonst wird sie wie eine schnelle Festplatte behandelt. Mit allen Konsequenzen! Z. B. auch eines unnötigen Defragmentierungslauf, der nicht nur die Lebensdauer der SSD verkürzt sondern auch noch gleichzeitig unnötig die Akkulaufzeit eines Notebook oder Netbooks reduziert.

Angeblich soll der Befehl

fsutil behavior query DisableDeleteNotify

0 liefern, wenn der Trim Befehl aktiv ist, oder auch nicht. Durch zum jetzigen Zeitpunkt immer noch nicht verfügbare offizielle Information von Microsoft hat mal wieder Google die Meinungsführerschaft übernommen, so das reih auf und reih ab darüber Spekuliert wird. http://www.hardwareluxx.de/community/showthread.php?t=615540. Witzig auch dieser Forumseintrag: http://social.technet.microsoft.com/Forums/en-US/w7itprohardware/thread/d06e1cb5-d518-447e-b3d6-db2d580899cb. Ein Microsoft-Mitarbeiter verweist auf den obigen Blogeintrag, aber meines Erachtens stimmt da was nicht, denn auch bei einer normalen Festplatte kommt bei DisableDeleteNotify 0 als Ergebnis.

Aber jetzt zu meinem eigentlichen Problem die Defragmentierung. Wie stelle ich zuerst mal fest, ob der Defragmentierungsdienst läuft? Tja liebe Freunde der GUI, Pech gehabt. Seit Windows Vista gibt es so viele Anwendungs- und Dienstprotokolle, dass man Tage mit verbringen kann den richtigen Dienst zu finden. Auch die Möglichkeit Filter zu setzen ist nicht so der schnelle Bringer.

Aber als neuer bekennender Fan von Powershell, erledigen wir die Sache kurz mal damit:

Get-EventLog System | Sort-Object TimeGenerated | Where-Object {$_.Message –like "*defrag*"} | fl

Dieser Befehl gibt die neuesten Einträge als letztes aus. Nun weiß man also wann in der Richtung das letzte mal was passiert ist.

Da getreu dem Motto von Windows 7 mit den Triggered Events nur das laufen soll, was benötigt wird, läuft der Defragmentierungsdienst auch nicht immer.

Um nun das Defragmentieren zu Unterbinden, sucht man in der Aufgabenplanung den Defrag-Eintrag. Man hat nun die Option den Eintrag komplett zu löschen, zu deaktivieren oder beim Aufruf von Defrag.EXE mit dem Parameter /E eine Ausnahme für das betreffende Laufwerk anzugeben. Wie es einem beliebt.

Bleibt noch die Frage, ob an Defrag noch weitere Dinge kleben, die durch die Ausnahme nun nicht mehr funktionieren, mal sehen.

Korrekte Powershell Abfrage von Eventlog Einträgen nach Datum

26 November 2009

Inspiriert durch einen Vortrag von Dr. Tobias Weltner auf einer Microsoft Veranstaltung in Karlsruhe, hatte ich die Gelegenheit mir die neuen Möglichkeiten des Remoting in Powershell 2.0 anzusehen.

Als ich nun meine ersten Gehversuche in Powershell machte, brauchte ich Spieldaten. Da bietet sich natürlich die Eventlog an.

Als erstes wurde

Get-Eventlog System

ausgeführt. Dieser Befehl listet nun alle Eventlog Einträge auf. Das kann dann schon mal dauern…

Schnell war klar da muss ein Filter her. Also mal kurz gegooglet:

http://www.google.de/search?q=powershell+get-eventlog+filter

Zu Tage kam Ralf Schnells Blogeintrag: http://blogs.technet.com/ralfschnell/archive/2009/08/12/abfrage-von-eventlog-eintr-gen-mit-powershell.aspx

Dort war die Rede vom where-Object mit Bedingung.

Da hab ich dann gleich mal gelernt, dass man sich nicht auf die Spaltenüberschriften verlassen kann, denn die werden einfach gekürzt! So ist z. B. bei Aufruf von

Get-EventLog System –Newest 1

bei der Zeitausgabe als Überschrift Time zu lesen. Aber man kann mit Time nachher nichts anfangen, denn es steckt eigentlich TimeGenerated dahinter.

<KleineSpitze>
So weit so gut, aber das was Herr Schnell nun versucht und in einem Kommentar auf Powershell V1 bzw. V2 oder XP, Vista oder Windows 7 Unzulänglichkeiten zu schieben versucht, hätte ich von vielen erwartet aber nicht von einem Microsoft Mitarbeiter der MCP, MCSE, MCSA, MCT und ITIL Service Manager zertifiziert ist. So macht man seine eigenen Produkte schlecht!
</KleineSpitze>

Um nun also die Daten korrekt verarbeiten zu können muss man also den Typ von TimeGenerated rausfinden. Diesen bekommt man schön durch

Get-EventLog System –newest 1 | Get-Member

aufgelistet. Falls es mal zuviele werden sollten, kann man gezielt nach einem suchen:

Get-EventLog System –newest 1 | Get-Member | Where-Object {$_.Name –like "time*"}

Dort ist nun bei Definition die Rede von System.DateTime. Da Powershell auf dem .Net-Framework aufsetzt und alles ja Objekte sind, hat man von da ausgehend alle Möglichkeiten: http://msdn.microsoft.com/en-us/library/system.datetime.aspx

Man kann nun also durch

Get-EventLog System | Where-Object {$_.TimeGenerated.Month –eq 11 –and $_.TimeGenerated.Year –eq 2009}

alle Eventlog-Einträge aus dem November 2009 anzeigen lassen.

VC-1 Codec fehlt unter Windows 7

16 November 2009

Wer Bluray Filme über Windows 7 anschauen möchte, könnte feststellen, dass diese gar nicht abgespielt werden, weil der passende Codec fehlt.

Zwar hat Microsoft bei Windows 7 die Codecs stark aufgerüstet, aber haben auch wieder Raum für Dritthersteller gelassen, damit die wieder das System verpfuschen können. Vielleicht hat auch einfach nur die Zeit gefehlt um von der Umstellung von DirectShow auf MediaFoundation alles auf einen Schlag hinzubekommen.

Sei es wie es will, hier ein paar Links die in diesem Zusammenhang interessant sind und auch fürs Media Center und Bluray rippen interessant sind:

http://www.hack7mc.com/category/codec

http://babgvant.com/blogs/

http://www.slysoft.com/de/

http://www.clownbd.com/

WinMail.DAT oder ATT00001.DAT als Dateianhang in E-Mail Problem

9 November 2009

Wer von bestimmten Rechnern Bilder oder Dateien im Anhang einer E-Mail gesendet bekommt, kann schon Mal die Datei WINMAIL.DAT sehen.

Mit dieser Datei können weder Mac noch Windows Empfänger etwas anfangen. Das Problem liegt am Absender und dem verwendeten MIME TNEF-Format von MS. http://support.microsoft.com/kb/241538/en-us

Was zur Lösung des Problems getan werden kann beschreibt dieser Artikel, indem ganz einfach der E-Mailversand RTF abgestellt wird: http://lf.net/support/techinfo/mail/winmail-dat.php

Dieser Software hilft, wenn der Empfänger sein E-Mail Programm nicht umkonfigurieren kann oder wenn man eine wichtige E-Mail bereits in diesem Format erhalten hat und so braucht: http://www.eolsoft.com/freeware/winmail_opener/

Admin Account unter Windows Vista und Windows 7 ausblenden

5 November 2009

Sorgt für das Verstecken des Admin Accounts:

reg ADD “HKLM\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon\SpecialAccounts\UserList” /v Admin /t REG_DWORD /d 0

Ausführlichere Beschreibung mit Problem: http://www.intelliadmin.com/index.php/2009/10/hide-user-accounts-in-windows-7/

Ultimative Auflistung von Microsoft Team Blogs

1 November 2009

http://blogs.technet.com/blogms/pages/directory-of-microsoft-team-blogs.aspx


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