Archive for the ‘Server 2008 R2’ Category

Gefährliche NAS-Backups mit Windows 7, Windows 8, Windows 8.1 sowie Server 2008 R2, Server 2012 und Server 2012 R2 und Fehlercode 0xC03A0005 mit Meldung “Die Version unterstützt diese Version des Dateiformats nicht”

28 Januar 2014

Gerade aufgeschreckt durch den Fehler bei einem Kunden auf einem QNAP-NAS während eines Systembackups:

Fehler bei der um ‎2014‎-‎01‎-‎27T21:17:26.330867400Z gestarteten Sicherung. Fehlercode: "0xC03A0005" (Die Version unterstützt diese Version des Dateiformats nicht.). Suchen Sie in den Ereignisdetails nach einer Lösung, und führen Sie die Sicherung erneut aus, nachdem das Problem behoben wurde.

Das Problem wurde bereits im Zusammenhang mit Windows Server 2008 R2 und Windows 7 im November 2010 beschrieben: http://blogs.technet.com/b/asiasupp/archive/2010/11/03/windows-server-backup-failed-with-error-quot-the-version-does-not-support-this-version-of-the-file-format-quot.aspx. Kurz: Das NAS versucht das Backup über ein Sparsefile anzulegen, während das Windowsprogramm Blocklevelzugriff braucht, da es eine VHD-Datei anlegt und bestimmte Dinge berechnet und direkt in der Datei anspringt. Da Windows keine Kenntnis vom Verhalten mit dem Sparsefile hat, kommt es zu falschen Berechnungen und damit scheitert die Sache früher oder später. Deshalb berichten viele von Problemen zu unterschiedlichen Gelegenheiten.

Als Lösung wurde genannt, man möchte in der smb.conf “strict allocate = yes” eintragen und den Samba-Server neu starten. Dadurch wird der für die Backupdateien benötigte Speicher immer komplett belegt.

Mal abgesehen, dass dieser Vorgang den Einsatz von Telnet erfordert, funktioniert diese Lösung aber auch nicht. Wie hier im Forum von QNAP diskutiert wird: http://forum.qnap.com/viewtopic.php?f=24&t=87109. Teilweise wird die Einstellung ignoriert oder geht nach einem weiteren Systemstart verloren oder sorgt für unnötige Auslastung des NAS. Offenbar ist es auch nicht nur ein Problem von QNAP sondern alle NAS-Hersteller kennen dieses Problem. Also Netgears ReadyNAS, FreeNAS, Synology usw. scheinen alle das Problem zu haben.

Was ist nun die Alternative? iSCSI

iSCSI ist etwas schwieriger einzurichten aber scheinbar momentan die einzig sinnvolle Lösung, solange das betreffende NAS iSCSI-Unterstützung mitbringt. Aber auch iSCSI birgt seine Gefahren: http://newyear2006.wordpress.com/2013/01/05/windows-server-2008-r2-bzw-sbs-2011-datensicherung-fehlercode-2155348061/

Sollte all das der Grund sein, warum MS nun die Sicherung in die CloudOS propagiert?

Windows Update meldet Fehler 0x80070005 beim Updates installieren

29 November 2013

Mal wieder die Härte schlechthin. Um die Fehlermeldung 0x80070005 beim Windows Updates installieren wegzubekommen, muss man sich als Administrator anmelden!! Irgendwie merken die bei MS echt die Einschläge nicht mehr. http://support.microsoft.com/kb/968003/en-us

Ein Tipp noch von mir: Um ganz sicher zu gehen, dass es auch klappt, sollte man sich immer mit dem lokalen Computer-Admin-Konto anmelden und nicht mit dem Domänen-Admin-Konto. Wenn schon denn schon!

Zertifikate manuell über Gruppenrichtlinien verteilen

23 April 2013

In der heutigen Zeit kommt man nicht mehr ohne Zertifikate aus. Um die Verteilung von speziellen Zertifikaten zentral steuern zu können, macht es Sinn, diese über Gruppenrichtlinien zu verteilen.

Eine schöne bebilderte Beschreibung findet man unter http://unixwiz.net/techtips/deploy-webcert-gp.html.

Hier eine Beschreibung für Windows Server 2008 R2: http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc772491.aspx

Windows Driverstore mittels Powershell auslesen

12 Februar 2013

Seit Windows Vista gibt es den sogenannten Windows Driverstore. Im Windows Driverstore sind alle Treiber welche Windows mitbringt verzeichnet. http://msdn.microsoft.com/en-us/library/windows/hardware/ff544868(v=vs.85).aspx

Man kann die enthaltenen Treiber mittels DISM auslesen (als Admin):

dism /online /get-drivers /all /format:Table

Dabei bekommt man eine Liste wie diese

Tool zur Abbildverwaltung für die Bereitstellung
Version: 6.1.7600.16385

Abbildversion: 6.1.7600.16385

Liste aller Treiber wird aus dem Treiberspeicher abgerufen…

Treiberpaketauflistung:

———————————- | ———————————- | ————– | ———————- | —
——————————————————– | ———- | —————-
Veröffentlichter Name              | Originaldateiname                  | Windows-intern | Klassenname            | Anb
ietername                                                | Datum      | Version
———————————- | ———————————- | ————– | ———————- | —
——————————————————– | ———- | —————-
1394.inf                           | 1394.inf                           | Ja             | 1394                   | Mic
rosoft                                                   | 21.06.2006 | 6.1.7601.17514
61883.inf                          | 61883.inf                          | Ja             | 61883                  | Mic
rosoft                                                   | 21.06.2006 | 6.1.7600.16385
acpi.inf                           | acpi.inf                           | Ja             | System                 | Mic
rosoft                                                   | 21.06.2006 | 6.1.7601.17514
acpipmi.inf                        | acpipmi.inf                        | Ja             | System                 | Mic
rosoft                                                   | 21.06.2006 | 6.1.7601.17514
adp94xx.inf                        | adp94xx.inf                        | Ja             | SCSIAdapter            | Ada
ptec                                                     | 11.11.2008 | 1.6.6.4
adpahci.inf                        | adpahci.inf                        | Ja             | SCSIAdapter            | Ada
ptec                                                     | 27.04.2007 | 1.6.6.2
adpu320.inf                        | adpu320.inf                        | Ja             | SCSIAdapter            | Ada
ptec                                                     | 25.01.2007 | 7.2.0.0

sieht nicht schön aus, aber hat Gehalt.

Ok, aber wir bewegen uns in der Powershell-Welt, wie siehts da aus? Leider bringt erst Windows 8 DISM-Cmdlets mit. Aber mittels Piping kann man DISM zur Mitarbeit überreden:

$ds=dism /online /get-drivers /all /format:Table

ließt zunächst die ganze Tabelle in die Variable $ds ein. Die spannenden Teile bekommt man mittels

$ds[14..($ds-length-4)]

ausgegeben.

Mittels dieser Zeile bekommt man alles schön brav als Powershell-Objekte präsentiert:

$di=$ds[14..($ds.length-4)]|foreach {$f=$_.Split("|"); new-object -typename psobject -Property  @{PublishedName=$f[0];OriginalFileName=$f[1];Inbox=$f[2];ClassName=$f[3];ProviderName=$f[4];Date=Get-Date($f[5]);Version=$f[6]} }

Nun kann man die üblichen Powershell-Spielchen bringen wie z. B. die Ausgabe in einer Tabelle:

$di | out-gridview

Hier eine Übersicht der einzelnen Treiber je Klasse:

$di | group -property Classname | select count, name

Oder Ausgabe aller Druckertreiber:

$di | where {$_.Classname -eq "Printer"}

Oder die Druckertreiber eines Herstellers wie HP:

$di | where {$_.Classname -eq "Printer" -and $_.Providername -match "HP"}

Was zur Ausgabe

Date             : 29.10.2010 00:00:00
Version          : 61.109.9.8874
PublishedName    : oem5.inf
OriginalFileName : hpcu109u.inf
ProviderName     : HP
ClassName        : Printer
Inbox            : Nein

Date             : 21.06.2006 00:00:00
Version          : 6.1.7600.16385
PublishedName    : prnhp002.inf
OriginalFileName : prnhp002.inf
ProviderName     : HP
ClassName        : Printer
Inbox            : Ja

Date             : 21.06.2006 00:00:00
Version          : 6.1.7600.16385
PublishedName    : prnhp003.inf
OriginalFileName : prnhp003.inf
ProviderName     : HP
ClassName        : Printer
Inbox            : Ja

Date             : 21.06.2006 00:00:00
Version          : 6.1.7600.16385
PublishedName    : prnhp004.inf
OriginalFileName : prnhp004.inf
ProviderName     : HP
ClassName        : Printer
Inbox            : Ja

Date             : 21.06.2006 00:00:00
Version          : 6.1.7600.16385
PublishedName    : prnhp005.inf
OriginalFileName : prnhp005.inf
ProviderName     : HP
ClassName        : Printer
Inbox            : Ja

hat.

Moment hier tauchen nur fünf Treiber auf? Komisch oder?

Aber kein Problem es gibt einen weiteren DISM-Befehl der weitere Infos zutage fördert:

dism /online /get-driverinfo /driver:prnhp005.inf

Mittels diesem erhält man weitere Treiberinformationen:

Tool zur Abbildverwaltung für die Bereitstellung
Version: 6.1.7600.16385

Abbildversion: 6.1.7600.16385

Treiberpaketinformationen:

Veröffentlichter Name : prnhp005.inf
Treiberspeicherpfad : C:\Windows\System32\DriverStore\FileRepository\prnhp005.inf_amd64_neutral_914d6c300207814f\prnhp00
5.inf
Klassenname : Printer
Klassenbeschreibung : Drucker
Klassen-GUID : {4D36E979-E325-11CE-BFC1-08002BE10318}
Datum : 21.06.2006
Version : 6.1.7600.16385
Für den Start erforderlich : Nein

Treiber für Architektur : amd64

    Hersteller : HP
    Beschreibung : HP Photosmart C309a series
    Architektur : amd64
    Hardware-ID : HPPhotosmart_C309a_s277D
    Dienstname :
    Kompatible IDs : HP_Photosmart_C309a_series
    Ausschluss-IDs :

    Hersteller : HP
    Beschreibung : HP Photosmart C309a series BT
    Architektur : amd64
    Hardware-ID : HPPhotosmart_C309a_sA58A
    Dienstname :
    Kompatible IDs : HP_Photosmart_C309a_series_BT
    Ausschluss-IDs :

    Hersteller : HP
    Beschreibung : HP Officejet Pro 8000 A809 Series
    Architektur : amd64
    Hardware-ID : HPOfficejet_Pro_8000e3dd
    Dienstname :
    Kompatible IDs : HP_Officejet_Pro_8000_A809_Series
    Ausschluss-IDs :

    Hersteller : HP
    Beschreibung : HP Officejet Pro 8500 A909n Series
    Architektur : amd64
    Hardware-ID : HPOfficejet_Pro_8500e33c
    Dienstname :
    Kompatible IDs : HP_Officejet_Pro_8500_A909n_Series
    Ausschluss-IDs :

    Hersteller : HP
    Beschreibung : HP Officejet Pro 8500 A909g Series
    Architektur : amd64
    Hardware-ID : HPOfficejet_Pro_8500e5fc
    Dienstname :
    Kompatible IDs : HP_Officejet_Pro_8500_A909g_Series
    Ausschluss-IDs :

    Hersteller : HP
    Beschreibung : HP Officejet Pro 8500 A909a Series
    Architektur : amd64
    Hardware-ID : HPOfficejet_Pro_8500e77c
    Dienstname :
    Kompatible IDs : HP_Officejet_Pro_8500_A909a_Series
    Ausschluss-IDs :

    Hersteller : HP
    Beschreibung : HP Officejet Pro 8500 A909n Series BT
    Architektur : amd64
    Hardware-ID : HPOfficejet_Pro_85007188
    Dienstname :
    Kompatible IDs : HP_Officejet_Pro_8500_A909n_Series_BT
    Ausschluss-IDs :

    Hersteller : HP
    Beschreibung : HP Officejet Pro 8500 A909g Series BT
    Architektur : amd64
    Hardware-ID : HPOfficejet_Pro_8500ed8b
    Dienstname :
    Kompatible IDs : HP_Officejet_Pro_8500_A909g_Series_BT
    Ausschluss-IDs :

    Hersteller : HP
    Beschreibung : HP Officejet Pro 8500 A909a Series BT
    Architektur : amd64
    Hardware-ID : HPOfficejet_Pro_8500658b
    Dienstname :
    Kompatible IDs : HP_Officejet_Pro_8500_A909a_Series_BT
    Ausschluss-IDs :

    Hersteller : HP
    Beschreibung : HP Officejet 6500 E709n Series
    Architektur : amd64
    Hardware-ID : HPOfficejet_6500_E70e4a2
    Dienstname :
    Kompatible IDs : HP_Officejet_6500_E709n_Series
    Ausschluss-IDs :

    Hersteller : HP
    Beschreibung : HP Officejet 6500 E709a Series
    Architektur : amd64
    Hardware-ID : HPOfficejet_6500_E70e0e2
    Dienstname :
    Kompatible IDs : HP_Officejet_6500_E709a_Series
    Ausschluss-IDs :

    Hersteller : HP
    Beschreibung : HP Officejet 6000 E609a Series
    Architektur : amd64
    Hardware-ID : HPOfficejet_6000_E604cdc
    Dienstname :
    Kompatible IDs : HP_Officejet_6000_E609a_Series
    Ausschluss-IDs :

    Hersteller : HP
    Beschreibung : HP Officejet 6000 E609n Series
    Architektur : amd64
    Hardware-ID : HPOfficejet_6000_E60489c
    Dienstname :
    Kompatible IDs : HP_Officejet_6000_E609n_Series
    Ausschluss-IDs :

    Hersteller : HP
    Beschreibung : HP Deskjet F4400 series
    Architektur : amd64
    Hardware-ID : HPDeskjet_F4400_seri4818
    Dienstname :
    Kompatible IDs : HP_Deskjet_F4400_series
    Ausschluss-IDs :

    Hersteller : HP
    Beschreibung : HP Photosmart C4600 series
    Architektur : amd64
    Hardware-ID : HPPhotosmart_C4600_sEC29
    Dienstname :
    Kompatible IDs : HP_Photosmart_C4600_series
    Ausschluss-IDs :

    Hersteller : HP
    Beschreibung : HP Deskjet D2600 series
    Architektur : amd64
    Hardware-ID : HPDeskjet_D2600_seri56FC
    Dienstname :
    Kompatible IDs : HP_Deskjet_D2600_series
    Ausschluss-IDs :

Der Vorgang wurde erfolgreich beendet.

Hier kann man nun den einzelnen Druckernamen erkennen.

Diese Druckerinfos kann man wieder in einer Variable einlesen:

$pd=dism /online /get-driverinfo /driver:prnhp005.inf

und natürlich wieder in Powershell-Objekte übertragen:

$pdl=$pd|select-string -Context 7 -Pattern Hersteller

Sorry aus Zeitmangel überlasse ich es jedem selber hier die sinnvollen Informationen auszulesen.

Hier noch zwei Blogeinträge passend zum Thema, wo mittels Excel eine Übersicht über enthaltene Treiber im Driverstore geliefert werden: http://www.verboon.info/index.php/2010/12/inside-the-windows-7-driver-store/ und http://www.verboon.info/index.php/2011/01/inside-the-windows-7-driver-storepart-2/.

Windows Server 2008 R2 bzw. SBS 2011 Datensicherung Fehlercode 2155348061

5 Januar 2013

Mal wieder ein netter Fehlercode bei einem nicht funktionierenden Backup auf einem Server. Wo war das Problem? Wie immer weiß Windows nix genaues.

Zunächst hier die ausführliche Meldung im Windows Event Log

Fehler beim Starten der um ‎2013‎-‎01‎-‎03T22:00:17.422620800Z auszuführenden Sicherung. Fehlercode: "2155348061". Suchen Sie in den Ereignisdetails nach einer Lösung, und führen Sie die Sicherung erneut aus, nachdem das Problem behoben wurde.

Bei den Datensicherungszielen war das Laufwerk als Datenträger [1] angegeben. Also mal nach Datenträger 1 schauen. Aber in der Datenträgerverwaltung gab es keinen Datenträger 1. Wer war Schuld?

Das NAS war es. Denn per iSCSI war eine virtuelle Festplatte vom NAS eingebunden. NAS wie Windows zeigten aber eigentlich alles korrekt an. Nur wenn man unterm iSCSI-Initiator beim Register Ziele unter Geräte schaute, fehlte das betreffende Gerät!

Also beim NAS nachgeschaut aber dort war nichts besonderes geloggt und alles sah gut aus. In der Not im NAS den iSCSI-Dienst deaktiviert und neu aktiviert (zum Glück war nur eine Platte angebunden!). Danach hat wieder alles funktioniert.

Eingabeaufforderung mit lokalen Systemdienst Rechten unter Windows

29 Dezember 2012

Hin und wieder braucht man andere Rechte, als Admin hat man zwar auf alles Zugriff aber das System an sich darf noch viel mehr. Um schnell einen Wechsel mit Boardmitteln hinzubekommen, gibt es zwei geniale Befehle:

sc create ntauthcmd binpath= "cmd /K start" type= own type= interact

Obigen Befehl muss man natürlich als Admin absetzen und bekommt dann diesen Warnhinweis:

[SC] CreateService ERFOLG

WARNUNG:  Der Dienst "ntauthcmd" ist als interaktiver Dienst konfiguriert, desse
n Unterstützung abgelehnt wurde. Die einwandfreie Funktion des Dienstes ist nich
t gewährleistet.

Die Warnung kann aber einfach ignoriert werden, zum Starten gibt man:

sc start ntauthcmd

ein, wobei man wieder eine Warnung bekommt:

[SC] StartService FEHLER 1053:

Der Dienst antwortete nicht rechtzeitig auf die Start- oder Steuerungsanforderun
g.

Nun obacht geben auf die Taskleiste! Denn dort fängt auf einmal ein kleines Dienstsymbol mit Kamera und Drucker an zu blinken! Klickt man dieses an bekommt man einen Dialog mit folgender Meldung dargestellt:

[Window Title]
Erkennung interaktiver Dienste

[Main Instruction]
Von einem auf diesem Computer ausgeführten Programm wird versucht, eine Meldung anzuzeigen.

[Content]
Möglicherweise sind Informationen oder Berechtigungen erforderlich, damit das Programm den Vorgang abschließen kann.
Woran liegt das?

[V] Programmdetails einblenden  [Meldung anzeigen] [Später erneut nachfragen]

[Expanded Information]
Programme und Geräte, für die ein Eingreifen angefordert wird.

Nachricht:  C:\Windows\system32\cmd.exe
Programmpfad:  C:\Windows\system32\cmd.exe
Empfangen:  ‎Heute, ‎29. ‎Dezember ‎2012, ‏‎22:46:21

Dieses Problem tritt auf, wenn ein Programm nicht vollständig kompatibel mit Windows ist. Wenden Sie sich an den Programm- oder Gerätehersteller, um weitere Informationen zu erhalten.

Sieht alles dramatisch aus, aber führt zum Ziel! Also einfach “Meldung anzeigen” anklicken. Dann flackert bei den meisten Monitoren etwas die Darstellung weil der Grafikmodus geändert wird aber man kommt auf einen einsamen leeren Desktop mit einer Eingabeaufforderung. Es wird auch noch eine weitere Meldung dargestellt:

[Window Title]
Erkennung interaktiver Dienste

[Main Instruction]
Zurück zum Windows-Desktop

[Content]
Für Programm wird ein eigenes Fenster angezeigt, wenn noch weiteres Eingreifen erforderlich ist.

Wenn Sie Ihre Aktionen abgeschlossen haben oder wenn Sie zum Desktop zurückkehren möchten, klicken Sie auf "Jetzt zurück".

[Jetzt zurück]

Klickt man hier auf “Jetzt zurück” bleibt der separate Desktop erhalten und man kann hin und her wechseln. Der separate Desktop verschwindet erst, wenn man die Eingabeaufforderung schließt und dann zurückkehrt.

Frägt man an der Eingabeaufforderung mittels whoami nach, wer man ist, erhält man:

C:\windows\system32>whoami
nt-autorität\system

Da die Sache auf die Dauer auch etwas komisch aussieht, kann man den Dienst auch wieder entfernen:

sc delete ntauthcmd

Eine Alternative zu dieser Vorgehensweise wäre PSEXEC.EXE von den Sysinternals-Tool, aber die braucht man nicht wirklich: http://blogs.technet.com/b/askds/archive/2008/10/22/getting-a-cmd-prompt-as-system-in-windows-vista-and-windows-server-2008.aspx

Quelle: http://myitforum.com/cs2/blogs/cnackers/archive/2009/05/06/nt-authority-context-command-prompt.aspx

Tschüss Microsoft Netzwerkmonitor (NetMon), willkommen MessageAnalyzer!

26 Oktober 2012

Endlich geht es voran mit der neuen Version des Microsoft Netzwerkmonitors. Aber nicht einfach eine Nachfolgeversion mit erweiterten und angepassten NPL-Dateien für Windows 8 und Server 2012 erscheint sondern eine komplett überarbeitete Version. Dies trägt vor allem dem Umstand Rechnung, dass der NetMon nicht nur für Netzwerkpakete sondern mittlerweile für alle möglichen Protokolle in Microsoft Systemen vorgesehen ist. Sei es Exchange, Sharepoint, SMB, NDIS, USB oder Systemereignisse bei allem kann man NetMon und in Zukunft den MessageAnalyzer einsetzen.

Hier ein paar Artikel, welche verdeutlichen was mit der alten Version bereits möglich war: http://newyear2006.wordpress.com/2012/07/06/mitschneiden-von-netzwerkverkehr-am-virtuellen-switch-eines-hyper-v-version-3-servers/, http://newyear2006.wordpress.com/2009/12/27/usb-probleme-in-windows-7-analysieren-und-verstehen/ und http://newyear2006.wordpress.com/2009/08/26/netzwerkprobleme-unter-windows-7-analysieren/.

Durch die neue Version werden nun automatisch alle aktuellen Protokolle unterstützt und darüberhinaus sind jede Menge sinnvolle neue Funktionen enthalten.

Blog: http://blogs.technet.com/b/messageanalyzer/

Windows Server 2008 R2 und Windows 7 Probleme bei WSD Geräten beheben

25 Juni 2012

Wer mutig ist und neuere Netzwerkgeräte über WSD (Web Services for Devices, http://msdn.microsoft.com/en-us/library/aa826001.aspx) anschließt, der kann damit ganz blöd auf die Schnautze fallen, wenn das betreffende Gerät mal eben neu gestartet wird und die logische Verbindung vom Windowsrechner geflöten geht.

Dieser KB-Artikel könnte helfen, denn er sorgt dafür, dass die Kommunikation wieder hergestellt werden kann. http://support.microsoft.com/kb/2249684/en-US

Wenn es sich bei dem Gerät um einen Drucker handelt sollte die Druckerwarteschlange auch gleich noch neu gestartet werden und wenn ein Server involviert ist, bei dem auch gleich diese neu starten, wenn möglich.

Weitere Möglichkeiten beschreibt dieser Artikel: http://blogs.technet.com/b/askperf/archive/2008/02/11/ws2008-the-wsd-port-monitor.aspx

Wenn der FTP-Client nach Login und Absenden eines Befehls auf einem Windows Server 2008 hängen bleibt

24 Mai 2012

Wenn man einen Windows Server 2008 mit IIS und installiertem FTP-Modul installiert hat und frisch ans Werk gehen möchte um FTP zu nutzen, kann es passieren, dass bei einem einfachen DIR Befehl der Client einfach hängen bleibt.

Die Lösung des Problems ist, dass der Server ausgehende FTP-Anfragen blocken kann. Dieser Artikel beschreibt die Situation sehr schön: http://titlerequired.com/2012/05/03/quick-fix-ftp-on-sbs-2011-server-2008-r2/

Hier wie man einen FTP-Server unter IIS 7.x einrichten kann: http://newyear2006.wordpress.com/2011/05/28/iis-7-oder-7-5-und-ftp-service-benutzer-einrichten/

Eine sehr gute Seite mit schöner Schritt für Schritt Anleitung: http://blogs.technet.com/b/bernhard_frank/archive/2011/05/27/iis-f-252-r-einsteiger-teil-5-ftp-oder-wie-lade-ich-dateien-auf-meinen-webserver.aspx. Die Anleitung ist optisch sehr gut aufbereitet und erklärt auch die verschiedenen Varianten sowie etwaige Problemfälle. Sehr zu empfehlen!

Dynamische Festplatten (Dynamic Disks) gehören bei Windows 8 der Vergangenheit an

12 März 2012

Wer aktuell Server für künftige Aufgaben mit Windows 8 plant oder für die Zukunft Richtlinien festlegt, der sollte beachten, dass Dynamische Festplatten in Zukunft nicht mehr unterstützt werden.

Das Windows8CompatiblityCookbook-Dokument http://www.microsoft.com/download/en/details.aspx?displaylang=en&id=27416 schreibt dazu:

Virtual Disk Storage (VDS) application programming interfaces (APIs) are being deprecated and superseded by the WMIv2-based Windows Storage Management API with the Storage PowerShell command line utility. Dynamic Disks are being deprecated as part of this transition. Coincidentally, Storage Spaces, a highly available and resilient storage virtualization solution, and a corresponding control panel are being added. These changes do not affect support for Basic Disks.

Damit sind die Spielchen wie Softwareraid, wie hier http://newyear2006.wordpress.com/2012/03/12/windows-server-2008-r2-software-raid-1-mirror-korrekt-einrichten-egal-ob-bios-oder-uefi/ beschrieben, hinfällig.

Zum Glück kommen die Storage Spaces, die in Zukunft die Festplatten managen. Das heißt, es wird also keine Powershell Unterstützung mehr für Dynamische Festplatten geben, wie aus dieser Tabelle zu ersehen ist:

  APIs   Tools        
  VDS WMI Diskpart DiskRAID DiskMgmt GUI Powershell Storage Spaces Control Panel
Storage
Subsystems
Yes Yes n/a Yes n/a Yes n/a
Basic Disks Yes Yes Yes n/a Yes Yes No
Dynamic
Disks
Yes No Yes n/a Yes No No
Storage Spaces No Yes No n/a No Yes Yes

Gleichzeitig scheint dies auch den Abschied von Diskpart.exe einzuleiten, da die Storage Spaces nicht mehr unterstützt werden. Also schnell Powershell lernen, da führt in Zukunft kein Weg mehr vorbei!


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