Archive for the ‘Windows 8’ Category

Fehlende Rechte bei Standardbenutzer zur Konfiguration von Geräte-Manager oder Modemoptionen unter Windows 8

23 Juli 2014

Auf einer aktuellen Windows 8.1 Maschine musste ein Callbridge TAPI Treiber installiert werden. Abgesehen vom ganzen Vorspiel, dass wegen eines Bugs von Microsoft bzw. eine Änderung der TAPI-API bei Windows 8.1 64-Bit, eine komplette neue Telefonanlage nötig war, sollte nur ein TAPI Treiber konfiguriert werden.

Nach der Treiberinstallation wurde unter der Systemsteuerung Modem und Telefonoptionen aufgerufen sowie das Register Erweitert. Hier kann man üblicherweise Konfigurieren anklicken, damit man die betreffenden zusätzlichen Einstellungen vornehmen kann. Leider war dies immer ausgegraut. Denn der angemeldete Benutzer ist nur Standardbenutzer. Ist ja eigentlich kein Problem aber obwohl bei der Konfigurationsschaltfläche das Schild für die höheren Adminrechte angezeigt wurde, wurde nie nach den Adminrechten gefragt. Jeder Klick wurde großzügig ignoriert.

Dies äußert sich auch an viel prominenterer Stelle. Klickt man auf System und dann auf Geräte-Manager, erscheint dies:

—————————
Geräte-Manager
—————————
Sie sind als Standardbenutzer angemeldet. Dies ermöglicht Ihnen zwar das Anzeigen von Geräteinstellungen im Geräte-Manager, zum Vornehmen von Änderungen müssen Sie jedoch als Administrator angemeldet sein.
—————————
OK  
—————————

Dabei war davor am Link auch noch das Zeichen mit dem Schild zu sehen, wo normalerweise nach Adminrechten gefragt wird. Aber das interessiert halt nicht.

Wieder mal typisch MS Chaos. Was tun?

Diese Liste verzeichnet Programme die man direkt aufrufen kann: http://newyear2006.wordpress.com/2008/02/08/direktstartprogramme-unter-windows-vista-und-windows-xp/. Unter anderem gibt es hier telephon.cpl. Genau das wird benötigt aber mit mehr Rechten, also:

C:\>runas /profile /user:pc\admin "cmd.exe /c start telephon.cpl"
Geben Sie das Kennwort für "pc\admin" ein:
Es wird versucht, cmd.exe /c start telephon.cpl als Benutzer "rms\admin" zu starten…

Trommelwirbel: Das wars. Damit war Konfigurieren anklickbar. OK, das war die komplizierte Lösung. Es reicht eigentlich wenn man eine Eingabeaufforderung als Admin aufmacht und dann

start telephon.cpl

oder

devmgmt.msc

für den Gerätemanager aufruft.

Windows 8 Autostart Ordner – ja wo haben sie denn den versteckt?

9 Juli 2014

Da nun mittlerweile absehbar ist, dass es mit dem Startmenü bei Windows 8 nicht so schnell was wird, hier ein Tipp, wie man möglichst schnell zum Autostartordner kommt.

http://blogs.msdn.com/b/jasone/archive/2012/08/19/windows-8-where-did-the-startup-folder-go.aspx beschreibt die Funktion mittels:

shell:startup

nur als alter Commandliner muss man

start shell:startup

aufrufen. Wichtig, wenn man den allgemeinen Autostartordner möchte, funkt es so:

start "" "shell:common startup"

Wenn wir schon bei den kleinen Helferlein sind, mittels

control printers

öffnet sich der “Geräte und Drucker”-Ordner. Und

control update

öffnet die Windows Updates. Braucht man mehr bei der Einrichtung eines Rechners?

Übrigens die Befehle funktionieren auch bei Windows 7. Weitere Kürzel findet man hier: http://newyear2006.wordpress.com/2008/02/08/direktstartprogramme-unter-windows-vista-und-windows-xp/

Windows OEM Key aus BIOS/UEFI bzw. ACPI per Powershell auslesen oder wo kommt der Windowskey für die Aktivierung her?

30 Juni 2014

Letzthin war ich doch etwas geschockt, als es darum ging, einem neuen Rechner Windows 8.1 Update 1 beizubringen. Nicht dass jetzt die Installation unmöglich gewesen wäre aber ein paar Details haben mich etwas stutzig gemacht.

Zunächst muss ich sagen, es handelt sich um einen fertigen ASUS-Tower. Dieser wird mit Windows 7 vorinstalliert ausgeliefert. Da aber Windows 8 drauf sollte und dabei gleich die neueste Fassung mit 8.1 Update 1, wollte ich über die übliche Methode diese Version installieren: http://newyear2006.wordpress.com/2013/09/13/windows-8-1-mit-product-key-von-windows-8-installieren/ indem ich die Installation über einen Microsoft-Demokey vornehmen wollte. Bei der Vorbereitung machte ich mich dann auf die Suche nach dem Windows 8 Key. Aber was soll ich sagen? Es gab keinen! Weder auf dem Tower aufgeklebt noch auf den DVDs oder sonstwo.

OK, es gibt ja die Möglichkeit den Key auf die DVD zu verpacken. Also DVD untersucht und die WIM-Dateien mittels 7zip angeschaut aber nix. Keine Datei mit einem Key. Was geht hier ab?

Ich gebs zu, ich hab dann doch von der Original-DVD Windows 8 installiert. Aber nur um zu sehen, ob später ein Key eingetragen ist. Siehe da, die Installation flutscht durch, ohne nach dem Key zu fragen und führt bei Internetverbindung gleich noch die Aktivierung durch. Das nenn ich ja mal Service! Aber genau diesen Service möchte ich am allerwenigsten.

Die Herausforderung
Jetzt wird es aber interessant. Also auf der DVD ist kein Key zu finden. Aber Windows ist nach der Installation aktiviert. Wie geht das? Wo kommt der Key für die Aktivierung her? Hat es Microsoft etwa eingesehen, dass dieses ganze Zwangsaktivierungsgedöns langfristig deren Untergang ist und aktiviert einfach so? Oder ist die Sache irgendwie an das ASUS-Bios bzw. ASUS UEFI Umgebung gebunden?

Mit der letzten Vermutung kommen wir der Sache näher aber zu meiner Überraschung ganz anders, als ich ursprünglich gedacht hatte. Es hat tatsächlich etwas mit UEFI zu tun aber es wird nicht einfach ein Hersteller ermittelt und dieser freigeschaltet, sondern jeder Rechner bringt seinen eigenen Key im ACPI mit! Dies ist auch keine Besonderheit von ASUS sondern alle Hersteller LENOVO, ACER, DELL usw. alle scheinen diese Variante mittlerweile zu praktizieren!

Die verfügbaren Tools
Hier der erste Artikel bei dem ich über die Sache gestolpert bin: http://www.zdnet.com/will-bios-embedded-windows-8-product-keys-cause-reinstall-troubles-7000008226/. Dieser bestätigte also schon mal, dass es tatsächlich so ist, dass der OEM-Key im BIOS hinterlegt ist. Dann ging es weiter: Wenn der da hinterlegt wird, dann kann man den ja irgendwie auslesen: http://www.nextofwindows.com/how-to-retrieve-windows-8-oem-product-key-from-bios/. Hier kommt neben den üblichen Verdächtigen wie Nirsoft auch RWEverything (http://rweverything.com/download/) zur Sprache, welches ich bisher noch nicht kannte. Der Link bei nextofwindows hat auch ein Python-Script parat. In diesem Script kommen interessante Win32-Funktionen zum Einsatz um den OEM-Key auszulesen! Hier das Script auf Github: https://github.com/christian-korneck/get_win8key#files. Python ist gut aber Powershell wäre besser! http://www.eightforums.com/installation-setup/35444-laptop-encrypted-key-uefi-bios-how-obtain-iso-2.html hat einen Powershellfetzen und spricht mittels WMI den SoftwareLicensingService an, welcher mittels OA3xOriginalProductKey den Key anscheinend auslesen kann. Nur leider klappte dies bei mir nie!

Die Hintergründe
Microsoft hat scheinbar schon lange die Möglichkeit vorgesehen, Daten aus dem BIOS bzw. aus dem Firmwarebereich auszulesen. So gibt es z. B. die Win32-Funktion EnumSystemFirmwareTables bereits seit Windows XP mit 64-Bit und generell seit Windows Vista. Macht auch Sinn, da ja ab Windows Vista durch die Umstellungen der Systemsicherheit vieles abgeschottet und umgebaut wurde. http://msdn.microsoft.com/en-us/library/windows/desktop/ms724259(v=vs.85).aspx. Mittels EnumSystemFirmwareTables und GetSystemFirmwareTable kann man nun die nötigen Daten aus der Firmware auslesen. http://msdn.microsoft.com/en-us/library/windows/desktop/ms724379(v=vs.85).aspx. Diese Funktionen nutzt auch das Pythonskript um den Key auszulesen.

Dazu gibt es auch eine offizielle Beschreibung der Speicherstruktur: http://msdn.microsoft.com/en-us/library/windows/hardware/dn653305(v=vs.85).aspx. Microsoft nennt es Microsoft Software Licensing Tables, welche im ACPI-Bereich unter den Systembeschreibungstabellen zu finden ist. Das Dokument spezifiziert davon zwei, einmal SLIC-Table und einmal MSDM-Table. Obwohl das Tabellenformat identisch ist, ist der Unterschied, dass SLIC für VolumeLicenseKeys und MSDM für individuelle Keys gedacht ist.

Bei Tests hat sich herausgestellt, dass Lenovo wie Asus und wahrscheinlich die meisten Hardwarehersteller MSDM benutzen. Dies zeigen auch die vielen Scripte, die es zum Auslesen gibt, welche sich ausschließlich immer auf MSDM beziehen. Interessant dabei ist natürlich, dass bei der Herstellung der Rechner jeder einzelne mit seinem individuellen Key versehen wird! Okay, früher waren es die individualisierten Keyaufkleber aber durch diese Methode können ja im Prinzip viel mehr Dinge auf dem Rechner aktiviert oder individualisiert werden. Denken wir jetzt an nichts Böses, sondern einfach mal an die bei der Bestellung hochgeladene, individuelle Startgrafik.

Powershell Fassung
Auf der weiteren Suche nach einer Fassung in Powershell, bin ich über diese Variante gestolpert: http://winaero.com/blog/how-to-get-the-windows-product-key-without-using-third-party-software/. Auf den ersten Blick genau was ich wollte aber leider wird nur wieder der Key aus der Registrierung ausgelesen, wie man es früher gemacht hat.

Diese Variante war auch ganz hilfreich und enthält noch mehr Infos zu verschiedenen Gegebenheiten und verschiedene Sourcecodes und Scripte: http://forums.mydigitallife.info/threads/43788-C-C-VB-NET-Read-MSDM-license-information-from-BIOS-ACPI-tables/page3.

Aber am Ende war keine Powershellfassung dabei. Also selber machen! Warum eigentlich Powershell? Ja warum? Weil Powershell wird solange da sein, wie sich Microsoft über Wasser halten kann und es ist bei jedem neuen Rechner von Haus aus mit an Bord! Sogar Windows RT bringt es mit. In der reinen Lehre gibt es also nichts anderes.

Also hier der Code:

$SFTCode = @"

 

[DllImport("kernel32")] public static extern uint EnumSystemFirmwareTables (uint FirmwareTableProviderSignature, IntPtr pFirmwareTableBuffer, uint BufferSize);

[DllImport("kernel32")] public static extern uint GetSystemFirmwareTable   (uint FirmwareTableProviderSignature, uint FimrwareTableID, IntPtr pFirmwareTableBuffer, uint BufferSize);

 

"@

 

$SFT = Add-Type -MemberDefinition $SFTCode -Name "SFTKlasse" -Language CSharp -UsingNamespace "System.Reflection", "System.Diagnostics", "System.Collections.Generic" -PassThru

 

# 0×41435049=ACPI ? https://github.com/michaelforney/coreboot/blob/master/src/include/cbmem.h

$firmwareTableProviderSignature = 0×41435049

$StructSize = $SFT::EnumSystemFirmwareTables($firmwareTableProviderSignature, [IntPtr]::Zero, 0)

try

{

    $StructPtr = [Runtime.InteropServices.Marshal]::AllocHGlobal($StructSize)

}

catch [OutOfMemoryException]

{

    throw Error[0]

}

 

$buffer = New-Object Byte[]($StructSize)

$SFT::EnumSystemFirmwareTables($firmwareTableProviderSignature, $StructPtr, $StructSize)

[Runtime.InteropServices.Marshal]::Copy($StructPtr, $buffer, 0, $StructSize)

[Runtime.InteropServices.Marshal]::FreeHGlobal($StructPtr)

 

if (([System.Text.Encoding]::ASCII).GetString($buffer).Contains("MSDM"))

{

    $firmwareTableMSDMID = 0x4d44534d

 

    $StructSize = $SFT::GetSystemFirmwareTable($firmwareTableProviderSignature, $firmwareTableMSDMID, [IntPtr]::Zero, 0)

    try

    {

        $StructPtr = [Runtime.InteropServices.Marshal]::AllocHGlobal($StructSize)

    }

    catch [OutOfMemoryException]

    {

        throw Error[0]

    }

 

    $buffer = New-Object Byte[]($StructSize)

    $SFT::GetSystemFirmwareTable($firmwareTableProviderSignature, $firmwareTableMSDMID, $StructPtr, $StructSize)

    [Runtime.InteropServices.Marshal]::Copy($StructPtr, $buffer, 0, $StructSize)

    [Runtime.InteropServices.Marshal]::FreeHGlobal($StructPtr)

 

    $encoding = [System.Text.Encoding]::GetEncoding(0x4e4)

 

    $key = $encoding.GetString($buffer, 56, 29)

}

$key

Wie immer gilt, von der Formatierung nicht abschrecken lassen, sondern einfach Copy&Paste und loslegen. Übrigens es werden keine Admin-Rechte benötigt! Da einiges durcheinander geht, hier noch der Gist-Verweis: https://gist.github.com/newyear2006/5578386bf4793a334f85#file-getacpi-oemkey-ps1

Würde mich freuen, wenn der eine oder andere seine Erfahrungen im Kommentarbereich verewigen könnte, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Hersteller die Variante unterstützen.

Zusätzlich interessiert mich besonders:

PS > ([System.Text.Encoding]::ASCII).GetString($buffer)

Dies gibt einen String aus, mit den auf dem Rechner verfügbaren Firmwaretabellen.

Noch ein Hinweis:
Falls es nach dem Copy&Paste zu einem Fehler wie diesem hier kommt:

0×41435049 : Die Benennung "0×41435049" wurde nicht als Name eines Cmdlet, einer Funktion, einer Skriptdatei oder eines ausführbaren Programms erkannt. Überprüfen

Sie die Schreibweise des Namens, oder ob der Pfad korrekt ist (sofern enthalten), und wiederholen Sie den Vorgang.

In Zeile:12 Zeichen:35

+ $firmwareTableProviderSignature = 0×41435049

+ ~~~~~~~~~~

+ CategoryInfo : ObjectNotFound: (0×41435049:String) [], CommandNotFoundException

+ FullyQualifiedErrorId : CommandNotFoundException

dann bitte das x bei 0×41434049 löschen und nochmal eingeben. Scheint eine nette Anomalie von WordPress zu sein.

Automatische Anmeldung von Benutzern und Benutzerkonten verstecken bzw. ausblenden

22 Mai 2014

Um den Zugang zu Windows einfacher zu gestalten, ist es manchmal sinnvoll, für unbedarfte Benutzer seinen eigenen ServiceAdmin-Account vom Anmeldebildschirm zu verbannen.

Das Konto bleibt aktiv, kann aber bei Ausführung dieses Befehls ausgeblendet werden:

reg add "HKLM\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\W
inlogon\SpecialAccounts\UserList" /t reg_DWord /v ServiceAdmin /d 0

Möchte man den Account wieder angezeigt bekommen, muss man einfach die letzte 0 durch eine 1 ersetzen und den Vorgang nochmal durchführen.

Und wenn wir gerade beim Anmeldebildschirm sind. Nach dem Windows 8.1 Update Update landet man nun ja endlich wieder direkt auf dem Desktop. Aber den einen oder anderen Benutzer stört es noch, vorweg ein Passwort eingeben zu müssen. Kein Problem. Mittels

control userpasswords2

öffnet sich ein Dialog, über den dies geändert werden kann. Dürfte allerdings nur außerhalb von Domänen funktionieren. Dazu muss man nur bei “Benutzer müssen Benutzernamen und Kennwort eingeben” das Häkchen entfernen und den anschließenden Dialog bedienen.

Dieser Artikel greift einen alten Beitrag auf: http://newyear2006.wordpress.com/2008/01/24/aspnet-machine-account-und-automatisches-anmelden-eines-benutzers-unter-windows-xp/

Hier gibt es noch eine bebilderte Anleitung für die automatische Anmeldung: http://www.windowspower.de/ohne-passworteingabe-anmelden-unter-windows-8_12028.html

Domainjoin mittels Powershell bei Small Business Server SBS

28 April 2014

Um einen Rechner mittels Powershell in eine Domäne aufzunehmen, hilft diese Zeile:

add-computer -domain domain.local -credential domain\domainadmin -oupath "OU=SBSComputers,OU=Computers,OU=MyBusiness,DC=Domain,DC=Local" –Restart

Weitere Infos zum Cmdlet gibt es hier: http://technet.microsoft.com/en-us/library/hh849798.aspx

Beim Versuch Windows Updates vom WSUS zu holen, gibts am Anfang evtl. Probleme und man bekommt eine Fehlermeldung 0x800B0001 angezeigt. Die Hintergründe sind hier schön beschrieben: http://selekta77.blogspot.de/2013/04/windows-update-fehler-800b0001-beheben.html

Wenn man aber überprüft, ob man das passende Serverzertifikat in der Computerzertifikaten hat, passt alles. Man kann also statt mit WSUS herumdoktern gleich prüfen, ob man eine Verbindung hat.

http://WSUS-SERVER/selfupdate/wuident.cab

Klappt der Download, kann man mit

wuauclt /detectnow

die Updates anschieben.

Gefährliche NAS-Backups mit Windows 7, Windows 8, Windows 8.1 sowie Server 2008 R2, Server 2012 und Server 2012 R2 und Fehlercode 0xC03A0005 mit Meldung “Die Version unterstützt diese Version des Dateiformats nicht”

28 Januar 2014

Gerade aufgeschreckt durch den Fehler bei einem Kunden auf einem QNAP-NAS während eines Systembackups:

Fehler bei der um ‎2014‎-‎01‎-‎27T21:17:26.330867400Z gestarteten Sicherung. Fehlercode: "0xC03A0005" (Die Version unterstützt diese Version des Dateiformats nicht.). Suchen Sie in den Ereignisdetails nach einer Lösung, und führen Sie die Sicherung erneut aus, nachdem das Problem behoben wurde.

Das Problem wurde bereits im Zusammenhang mit Windows Server 2008 R2 und Windows 7 im November 2010 beschrieben: http://blogs.technet.com/b/asiasupp/archive/2010/11/03/windows-server-backup-failed-with-error-quot-the-version-does-not-support-this-version-of-the-file-format-quot.aspx. Kurz: Das NAS versucht das Backup über ein Sparsefile anzulegen, während das Windowsprogramm Blocklevelzugriff braucht, da es eine VHD-Datei anlegt und bestimmte Dinge berechnet und direkt in der Datei anspringt. Da Windows keine Kenntnis vom Verhalten mit dem Sparsefile hat, kommt es zu falschen Berechnungen und damit scheitert die Sache früher oder später. Deshalb berichten viele von Problemen zu unterschiedlichen Gelegenheiten.

Als Lösung wurde genannt, man möchte in der smb.conf “strict allocate = yes” eintragen und den Samba-Server neu starten. Dadurch wird der für die Backupdateien benötigte Speicher immer komplett belegt.

Mal abgesehen, dass dieser Vorgang den Einsatz von Telnet erfordert, funktioniert diese Lösung aber auch nicht. Wie hier im Forum von QNAP diskutiert wird: http://forum.qnap.com/viewtopic.php?f=24&t=87109. Teilweise wird die Einstellung ignoriert oder geht nach einem weiteren Systemstart verloren oder sorgt für unnötige Auslastung des NAS. Offenbar ist es auch nicht nur ein Problem von QNAP sondern alle NAS-Hersteller kennen dieses Problem. Also Netgears ReadyNAS, FreeNAS, Synology usw. scheinen alle das Problem zu haben.

Was ist nun die Alternative? iSCSI

iSCSI ist etwas schwieriger einzurichten aber scheinbar momentan die einzig sinnvolle Lösung, solange das betreffende NAS iSCSI-Unterstützung mitbringt. Aber auch iSCSI birgt seine Gefahren: http://newyear2006.wordpress.com/2013/01/05/windows-server-2008-r2-bzw-sbs-2011-datensicherung-fehlercode-2155348061/

Sollte all das der Grund sein, warum MS nun die Sicherung in die CloudOS propagiert?

Klare UI Sprache bei Windows 8.1!

27 Dezember 2013

Es geht halt nichts über eine klare Designsprache, da ist Windows 8.1 der Konkurrenz um Lichtjahre vorweg. Es wird alles auf das einfachste reduziert, so dass am Ende solch ein Dialog erscheint:

image

Der Dialog ist so leicht, er nimmt dem Benutzer die Last unnötiger Produktbezeichnungen mit denen er sowieso nichts anfangen kann. Ja er wirkt sogar so leicht, dass er die Verbindung zur Cloud schafft und abzuheben scheint, um in der neuen Windows Azure Welt anzukommen. Aufgelöst im Cloud OS passieren wie von Geisterhand Dinge.

Nicht zu vergessen, die von allen Benutzern hochgeschätzten, präzisen Timingangaben, wie lange der Vorgang noch dauert. Wie lange wohl die Programmierer bei Microsoft für solche Dialoge brauchen, und am Ende die Last von Millionen und Abermillionen Benutzern zu nehmen? Kurz: Einfach ein Meisterstück!

Windows Update meldet Fehler 0×80070005 beim Updates installieren

29 November 2013

Mal wieder die Härte schlechthin. Um die Fehlermeldung 0×80070005 beim Windows Updates installieren wegzubekommen, muss man sich als Administrator anmelden!! Irgendwie merken die bei MS echt die Einschläge nicht mehr. http://support.microsoft.com/kb/968003/en-us

Ein Tipp noch von mir: Um ganz sicher zu gehen, dass es auch klappt, sollte man sich immer mit dem lokalen Computer-Admin-Konto anmelden und nicht mit dem Domänen-Admin-Konto. Wenn schon denn schon!

Zugriff auf WWAN Profile unter Windows 8 per Powershell

26 November 2013

Mit Windows 8.1 sind zwar nochmals einige Powershell Cmdlets hinzugekommen allerdings für WWAN, also Breitbandverbindungen wie LTE, HSDPA, UMTS und GSM war noch nichts dabei. Hier ist also Handarbeit angesagt.

Da die Windows Runtime von Windows 8 auch unter Powershell nutzbar ist, kann dort auf alle verfügbaren APIs zugegriffen werden, die für “desktop apps” gekennzeichnet sind, wie z. B. NetworkInformation: http://msdn.microsoft.com/en-us/library/windows/apps/windows.networking.connectivity.
networkinformation.aspx

Dabei sorgt der Aufruf von

[void][Windows.Networking.Connectivity.NetworkInformation,Windows, ContentType=WindowsRuntime]

dass die betreffende Assembly geladen wird, worauf dann dieser Aufruf möglich ist:

[Windows.Networking.Connectivity.NetworkInformation]:: GetConnectionProfiles()

Anstatt GetConnectionProfiles kann man auch GetInternetConnectionProfile() aufrufen, welches dann das aktuelle Internetverbindungsobjekt zurück gibt. Dieses kann man nun mittels GetConnectionCost zum NetworkCostType befragen. Die möglichen Werte sind dann hier beschrieben: http://msdn.microsoft.com/en-us/library/windows/apps/windows.networking.connectivity.networkcosttype.aspx.

Weitere Infos zu den Möglichkeiten stehen hier:

http://blogs.technet.com/b/heyscriptingguy/archive/2013/08/02/more-messing-around-with-wireless-settings-with-powershell.aspx

Wenn es Probleme genereller Natur gibt, helfen evtl. die Loggingmöglichkeiten weiter: http://msdn.microsoft.com/en-us/library/windows/hardware/dn423925(v=vs.85).aspx

Für WinRT mit Asnyc-Aufrufen und Powershell, gilt es dies zu beachten: http://rkeithhill.wordpress.com/2013/09/30/calling-winrt-async-methods-from-windows-powershell/

Alles zusammenkombiniert kann man mittels GetNetworkUsageAsync() auch herausfinden, wie viel MB pro Tag, pro Stunde, pro Minute oder insgesamt die letzten 60 Tage über die Leitung gingen!

http://msdn.microsoft.com/en-us/library/windows/apps/windows.networking.connectivity.
connectionprofile.getnetworkusageasync.aspx

Windows 8.1 – Apps bzw. moderne Anwendungen -Probleme lösen

24 Oktober 2013

Uns allen fehlt die Erfahrung mit dem Umgang von Apps bei Problemen, unter Windows 8 oder Windows 8.1. Wenn es um moderne Anwendungen geht, also Apps die man aus dem Microsoft App Store geladen hat.

Was macht man nun, wenn etwas nicht wie erwartet funktioniert? Wo kann man nachschauen, warum eine App nicht startet oder irgendwann ihren Dienst verweigert? Ein interessanter Blog-Eintrag ist dieser: http://blogs.technet.com/b/askperf/archive/2013/10/11/what-to-do-if-your-windows-8-modern-app-fails-to-start.aspx. Es werden einige wichtige Aspekte erläutert.

Hier noch die offizielle, allgemeinere Beschreibung was man tun kann: http://windows.microsoft.com/en-us/windows-8/what-troubleshoot-problems-app.

Auch taucht das Tool WSRESET.EXE auf, welches den Windows Store zurücksetzt, allerdings scheinbar auf Kosten der von Microsoft vorinstallierten Apps! Das Thema muss wohl noch genauer untersucht werden, da kaum offizielle Dokumentationen darüber existieren.


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