Archive for Juli 2006

Falsche Laufwerkszuordnung bei USB-Speichersticks

3 Juli 2006

Eigentlich ist es so, dass wenn man einen USB-Speicherstick in den Rechner einsteckt, dass nach Installation der Treiber der USB-Speicherstick immer den gleichen Laufwerksbuchstaben bekommt. Manchmal ist es auch sinnvoll oder nötig den Laufwerksbuchstaben über die Datenträgerverwaltung abzuändern. Entfernt man in so einem Fall bekommt der USB-Speicherstick bei der nächsten Verwendung automatisch wieder den manuell zugewiesenen Laufwerksbuchstaben.

Allerdings sind mir nun USB-Speichersticks untergekommen, welche zwar das Zuordnen eines neuen Laufwerksbuchstaben zulassen, auch bei der Verwendung desselben Sticks wieder den korrekten, zugeordneten Laufwerksbuchstaben anzeigt, allerdings die Zuordnung verliert, wenn ein weiterer USB-Speicherstick vom selben Hersteller zwischendrin verwendet wurde. Dabei wird einfach der Laufwerksbuchstabe zugeordnet den der Stick normalerweise bekommt, wenn er noch nicht am Rechner verwendet wurde.

Das Problem trat an drei verschiedenen Rechnern jeweils mit WindowsXP und SP2 auf. Bisher war es immer so, dass ein einmal zugeordneter Laufwerksbuchstabe bei der nächsten Verwendung automatisch korrekt übernommen wurde.

Aufgrund einer niedriegen NET USE Laufwerksbuchstabenzuordnung mit F: kamen sich nun jedesemal das Netzlaufwerk der USB-Speicherstick in die Quere.

Leider brachte auch die Durchsicht der Registrierung unter HKLM\System\MountedDevices keine Erleuchtung, es werden die USB-Sticks mit den Volumenamen ganz normalen aufgeführt. Auch unter
HKLM\System\CurrentControlSet\Enum\USBSTOR konnte man zwar den Schlüssel Disk&Ven_USB&Prod_DISK_Pro&Rev_1100 finden und es war jeweils ein ein weiterer Schlüssel für jeden USB-Stick eingetragen aber die Parameter brachten nichts sinnvolles zu Tage.

Die vorläufige Lösung des Problems ist nun eine kleine Batchdatei welche die Zuordnung des Laufwerksbuchstaben manuell erledigt:

@ECHO OFF

ECHO Stick1
mountvol | find „
\\?\Volume{a59eadda-0820-11db-a019-0020ed315e85}\
if errorlevel == 1 GOTO Weiter1
mountvol E:\ /D
mountvol S:\
\\?\Volume{a59eadda-0820-11db-a019-0020ed315e85}\
GOTO Ende

:Weiter1
ECHO Stick2
mountvol | find „
\\?\Volume{a59eadd9-0820-11db-a019-0020ed315e85}\
if errorlevel == 1 GOTO Weiter2
mountvol E:\ /D
mountvol S:\
\\?\Volume{a59eadd9-0820-11db-a019-0020ed315e85}\
GOTO Ende

:Weiter2
ECHO Stick3
mountvol | find „
\\?\Volume{f1ce7d33-06b8-11db-a017-0020ed315e85}\
if errorlevel == 1 GOTO Weiter3
mountvol E:\ /D
mountvol S:\
\\?\Volume{f1ce7d33-06b8-11db-a017-0020ed315e85}\
GOTO Ende

:Weiter3
ECHO Stick4
mountvol | find „
\\?\Volume{f1ce7d35-06b8-11db-a017-0020ed315e85}\
if errorlevel == 1 GOTO Weiter4
mountvol E:\ /D
mountvol S:\
\\?\Volume{f1ce7d35-06b8-11db-a017-0020ed315e85}\
GOTO Ende

:Weiter4

:Ende

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AUTD (Always-up-to-date) selber implementieren

3 Juli 2006

Seit einiger Zeit nutze ich die neuen Möglichkeiten von Windows Mobile 5 um per Exchange Server mit SP2 sofort über eingehende E-Mails informiert zu werden.

Eine tolle Sache, aber hin und wieder könnte man die Funktionalität auch für andere Dinge brauchen. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten, enteder eine E-Mail kreiieren und an sich selber senden oder wie in diesem Artikel beschrieben per .Net Compact Framework die Sache selber implementieren:

http://msdn.microsoft.com/library/default.asp?url=/library/en-us/dnnetcomp/html/AUTD_Functionality_NETCF_WebServices.asp

Mysterium Dateisuche in Windows Vista

1 Juli 2006

Von Microsoft wird ständig betont, dass Windows Vista das Suchen von Informationen vereinfachen soll. In der aktuell verfügbaren Beta2 (Build 5384) ist davon allerdings nicht viel zu sehen.

Es ist zwar möglich nach Dokumenten, deren Inhalt sowie E-Mails zu fahnden, allerdings hört der Spass auf wenn man von Microsoft nicht vorgesehene Verzeichnisse durchsuchen möchte. Als Vorgabe hat Microsoft das USERS-Verzeichnis, das Startmenü die Offlinedateien und E-Mails vorgesehen. Alles was hier nicht aufgeführt ist, scheint völlig ausgeblendet zu werden.

So konnte man früher unter XP einen Rechtsklick auf einen Ordner machen und Suchen auswählen und schon konnte der Ordner durchsucht werden. Bei Vista funktioniert dies leider nicht. Auch handfeste Informationen über das Problem sind schwer zu finden, auch die vielen Probleme und die Ratlosigkeit in folgender Newsgroup verdeutlichen dies: http://www.microsoft.com/communities/newsgroups/en-us/default.aspx?dg=microsoft.public.windows.vista.file_management

Nun kann man in der Systemsteuerung unter Indizierungsoptionen weitere Ordner hinzufügen, die dem Index hinzugefügt werden sollen. Allerdings klappt das Hochbiemen zum Administrator nicht immer – meist verschwindet das Indizierungsoptionsfenster, oftmals ist es erst nach einem Neustart möglich Adminrechte zu bekommen. Alternativ kann man eine Eingabeaufforderung mit Administratorrechten öffnen und dann den Aufruf der Indizierungsoptionen per Commandline vornehmen:

rundll32.exe shell32.dll, Control_RunDLL srchadmin.dll

Das hat bis jetzt noch immer geklappt. Wenn man nun also feststellt, dass bestimmte Daten nicht gefunden werden, die aber da sind, muss man also die entsprechenden Verzeichnisse selber hinzufügen. Also die Indizierungsoptionen mit Admin-Rechten aufrufen und Ändern anklicken und im folgenden Dialog den gewünschten Ordner oder das Laufwerk welches indiziert werden soll oben auswählen.

Falls es dann immer noch nicht klappen sollte, dass das gewünschte Ergebnis sich bei der Suche einstellt, dann sollte man, wieder mit Admin-Rechten, nochmal die Indizierungsoptionen aufrufen und dann Eweitert anklicken und dann „Neu erstellen“. Damit wird die Indexdatenbank neu erstellt.

Ich hätte gerne noch einen Link zur API für die Suche angegeben, aber Microsoft hat momentan ein ziemliches durcheinander in der MSDN Library in Bezug auf Enterprise-, Desktop- sowie Live-Suche.

Marketing-blabla zur Suche in Vista:
http://msdn.microsoft.com/windowsvista/prodinfo/what/discoverable
/default.aspx#da

Readyboost detailliertere Infos in Vista über Probleme

1 Juli 2006

Im Artikel https://newyear2006.wordpress.com/2006/06/24/readyboost-zur-performancesteigerung-unter-vista/ bin ich schonmal auf die Probleme mit der Performance mit Readyboost und dem nicht Nachvollziehen können, warum ein Speicher von Vista nicht unterstützt wird, eingegangen.

Auf der Suche nach etwas anderem bin ich heute auf einen interessanten Eintrag zu Readyboost in der Ereignisverwaltung gestossen. Dazu ruft man die Computerverwaltung auf und öffnet System\Ereignisanzeige\Anwendungs- und Dienstprotokolle\Microsoft\Windows\Services-EMD und klickt dann auf Operational.

Dort steht z. B.:
Das Gerät (Generic STORAGE DEVICE) kann nicht als EMD-Cache verwendet werden. Die empfohlene Cachegröße ist 3940352 KB. Die Lesegeschwindigkeit beträgt 2125 KB/s. Die sequentielle Schreibgeschwindigkeit beträgt 5068 KB/s.

Das heißt man kann nun bereits mit Vista Bordmitteln ganz schnell erkennen warum ein Speicherstick nicht für Readyboost verwendet werden kann.

Übrigens steht EMD für „External Memory Device“. Zu Readyboost wurde anscheinend auch ein Patent von Microsoft eingereicht: http://www.freshpatents.com/Using-external-memory-devices-to-improve-system-performance-dt20060427ptan20060090031.php