Archive for September 2008

Office 2007 Installation bricht unter Windows XP SP3 mit Fehler 1933 ab

21 September 2008

Auf einem Rechner der frisch Windows XP mit Service Pack 3 aufgespielt bekommen hatte und noch nicht aktiviert und somit noch nicht updateberechtigt war, sollte Microsoft Office 2007 installiert werden.

Die Office Installation schlug aber immer fehl und machte sich wieder rückgängig. Ungefähre Meldung: „Einige geschützte Windows-Dateien konnten nicht aktualisiert werden. Setupfehler. Rollback für die Änderungen wird ausgeführt…“

Das Problem war eine Frontpage 4 Komponente die Datei Fp4autl.dll. Immer wenn diese installiert werden sollte, hatte Windows etwas dagegen. In der Windows Ereignisanzeige waren dazu weitere Infos gespeichert: Fehler 1933. Einige geschützte Windows-Dateien konnten nicht aktualisiert werden. Dann noch die SFP Fehlernummer 1223.

Die Komponente die installiert werden sollte war das „Softwareupdate für Webordner“. http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=17c36612-632e-4c04-9382-987622ed1d64

Wenn man dieses von Hand installierte wurde die selbe Fehlermeldung erzeugt aber XP forderte jetzt wenigstens das Einlegen der XP-CD an.

Aber es geht auch ohne XP CD. Der Artikel http://forums.techarena.in/office-setup/851813.htm beschreibt eine Methode wie man die FP4AUTL.DLL Datei direkt von der CD einspielt. Dazu geht man in das Verzeichnis \ROSEBUD.DE-DE und öffnet die RBUDLR.CAB-Datei. Darin befindet sich die gesuchte Datei, diese kopiert man nun einfach ins Verzeichnis C:\PROGRAMME\GEMEINSAME DATEIEN\MICROSOFT\WEBSERVER ERWEITERUNGEN\40\BIN (oder so ähnlich). Es kommt noch eine Rückfrage vom System wo man entsprechend beantwortet.

Danach funktioniert das Einspielen des Softwareupdate für Webordner und somit auch die komplette Office Installation.

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Quadcore und Small Business Server 2003

21 September 2008

Bei den vielen Kombinationen mit Core2Duo, Core2Duo Quad sowie noch mit oder ohne Hyperthreading kommt man schnell mal ins Grübeln ob denn die Konstellation von einer einfachen 1-2 Prozessor Lizenz vom SBS Server 2003 abgedeckt ist.

Zum Glück ist die 1-2 Prozessor Lizenz tatsächlich auf physikalische Prozessoren ausgelegt, so dass man also ohne weiteres einen Quadcore mit einer normalen SBS Server 2003 Lizenz betreiben kann. Es ist also möglich 2 Xeon Quadcore mit einer 1-2 Prozessor Lizenz zu betreiben.

http://blogs.technet.com/sbs/archive/2007/08/17/multi-processor-support-in-microsoft-windows-small-business-server-2003.aspx

Terminal Server 2003 und TWAIN Schnittstelle Problem II

19 September 2008

Eigentlich war das Problem schon gelöst. Doch wie immer zeigt die tägliche Praxis das alles ein etwas komplexer ist. Zuerst funktionierende Lösung: https://newyear2006.wordpress.com/2008/09/18/terminal-server-2003-und-twain-schnittstelle-problem/

Aber als dann einen Tag damit gearbeitet wurde, stellte sich heraus, dass nicht alle Benutzer damit arbeiten konnten. Bei Benutzern mit nur Standardrechten war wieder keine Scannerquelle da.

Auf der Suche nach einer Lösung wurde ich hier fündig:
http://www.twainforum.org/phpBB2/viewtopic.php?p=4573&sid=c320c14a148bc94ee6aa73854ef08e45

Der dahinterstehende Knowledge Base Artikel:
http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb%3Ben-us%3B186499

Da das Scannen mit dem MSOffice Dokumentenscanner-Tool funktionierte wurde einfach der Flag-Wert von MSOffice auf das betreffende Programm übertragen und fertig.

Auf der Suche nach einer Lösung wurde auch diese Seite gefunden, wo eine Twain-Komponente aktiv auch für C# vermarktet wird, ein hilfreiches Tool zum Testen dabei ist sowie ein aktives Forum: http://www.dosadi.com/index.htm.

Auch noch interessant:
http://www.twain.org/faqs.shtm
http://support.citrix.com/article/CTX107411

Terminal Server 2003 und TWAIN Schnittstelle Problem

18 September 2008

Eine Anwendung mit Scanneranbindung meldete „TWAIN Failure due to unknown causes„. Der Versuch anschließend eine andere Scannerquelle auszuwählen scheiterte bereits daran, das kein TWAIN-Gerät zur Auswahl angezeigt wurde. Alles nicht auf einem normalen Rechner sondern auf einem Terminal Server. Der Scanner war direkt am Server angeschlossen.

Die Dateien für die TWAIN32-Schnittstelle residieren normalerweise unter C:\WINDOWS\TWAIN_32 und Unterverzeichnissen. Kommt der Terminalserver zum Einsatz, so werden aber Einstellungen in WINDOWS-Verzeichnis im %USERPROFILE%\WINDOWS-Verzeichnis umgemappt.

In diesem Fall gab es zwar alle nötigen Dateien unter C:\WINDOWS\TWAIN_32 aber nicht beim Benutzer. Da aber die TWAIN-Komponente sich an gängige Windowsgepflogenheiten bei Einsatz eines Terminal Servers hielt, suchte sie die Treiber unter %USERPROFILE%\WINDOWS\TWAIN_32. Aber da war nix.

Also wurden alle Dateien aus C:\WINDOWS\TWAIN_32 nach %USERPROFILE%\WINDOWS\TWAIN_32 kopiert und siehe da, die Twain-Schnittstelle funktionierte.

HP Laserjet meldet Fehler 49.4c02 wegen korruptem Calibri Zeichensatz und verliert nach Firmwareupdate Firmware

18 September 2008

Beim Drucken eines Druckauftrags an einem Laserjet P3005X von Hewlett Packard kam auf einmal die Fehlermeldung error 49.4c02 am Display.

HP hatte nur den lapidaren Tipp parat die Firmware upzudaten. Allerdings konnte der HP-Techniker nicht lesen, denn die Firmware welche er als Update vorgeschlagen hatte, war genau die welche der Drucker schon hatte.

Da man sich ja nie sicher sein kann, wurde die Firmware trotzdem nochmal hochgespielt. Das Update wurde scheinbar durchgeführt. Als dann beim Testen wieder der Fehler 49.4c02 auftrat mußte der Drucker neu gestartet werden. Nachdem der Drucker wieder eingeschaltet wurde kam auf einmal die Meldung: „Download File Now
SEND RFU UPGRADE
“ am Druckerdisplay. Offensichtlich hatte das nochmalige Firmwareupdate den Drucker Schachmatt gesetzt.

Da nun auch Weboberfläche vom Jetdirect weg war und keine Kommunikation per Netzwerk mit dem Drucker möglich, war wurde ein USB-Kabel angeschlossen. Hätte der Drucker noch einen parallel Port, wäre der Fall schon erledigt gewesen, aber so ist etwas komplizierter.

Der Drucker wurde im Gerätemanager als „HP LaserJet USB Upgrade“ Gerät erkannt. Aber welchen Treiber verwendet man dafür? Den zugehörigen HP Laserjet P3500X Treiber wollte er nicht, erst als der Treiber manuell installiert wurde und gesagt wurde, dass man diesen Treiber verwenden möchte wurde der Treiber installiert.

Nun mußte man noch den Drucker im Druckertreiber freigeben um danach per

NET  USE  LPT1  \\Computer\Drucker

eine Verbindung per LPT1 zum Drucker herstellen zu können um dann letzten Endes mittels

COPY  /B  FIRMWARE.RFU  LPT1

die Firmware zum Drucker hochspielen konnte.

Beim 3005 scheint das Problem mit den Firmwareupgrades sowieso häufiger vozukommen:
https://forums11.itrc.hp.com/service/forums/bizsupport/questionanswer.do?threadId=1128827
http://forums11.itrc.hp.com/service/forums/bizsupport/questionanswer.do?threadId=1247903
http://forums11.itrc.hp.com/service/forums/bizsupport/questionanswer.do?admit=109447626+1221731658654+28353475&threadId=1131616

Die Härte bei dem ganzen Vorgang war aber der berüchtigte HP Support der doch allen Ernstes eine Anleitung zur Aktualisierung der Firmware  nur per LPT1 schickt. Scheinbar haben die Supportler noch nicht mitbekommen, dass die parallele Schnittstelle am Aussterben ist.

Aber eigentlich ging es ja um den Fehler 49.4c02. Der Fehler trat nämlich nur von einer bestimmten Station auf, konnte aber von einer anderen Station erzwungen werden wenn eine gespeicherte Druckdatei (.PRN) direkt an den Drucker gesendet wurde.

Nachdem dann weiter nachgeforscht wurde, kam heraus dass es etwas mit dem verwendeten Zeichensatz zu tun haben muß. Der Fehler trat nur auf, wenn an der besagten Station Calibri verwendet wurde. Wurde der Font auf Arial oder einen anderen Zeichensatz geändert, erfolgte der Ausdruck ohne Probleme.

Als dies alles dem HP Support mitgeteilt wurde, gabs die Antwort:

I would like to inform you that generally a 49 error occurs when the printer receives a corrupted print job.  A job can become corrupted by poor network cabling, poor system resources on the server or workstation, corrupted print driver, a corrupted application or a corrupted image in the document. This error also occurs when the printer’s processor receives a command or data that it does not understand, which causes the processor to stop.

Nicht das was ich erwartet hatte. Zumal der Support davor schon aufgegeben hatte und den Drucker zur Reparatur eingeschickt haben wollte. Wie man aber jetzt weiß hätte das nie eine Änderung gebracht.

Übrigens ist das Problem mittlerweile völlig aus der Welt geschafft, nachdem die vier betreffenden Calibri-TTF-Dateien von einem anderen Windows Vista Rechner eingespielt wurden. Seither wurde der 49.4c02 auf dem Drucker nicht mehr gesehen.

HardwareIDs für DevCon.Exe

15 September 2008

Das DevCon.EXE Utility ist quasi die Commandline Ausführung des Gerätemanagers. Wie es zu bekommen ist und was es kann wird hier beschrieben: https://newyear2006.wordpress.com/2008/09/14/devconexe-zur-ermittlung-von-hardwareids/

Was haben aber nun die einzelnen Ausgaben für eine Bedeutung und welche sinnvolle Klassen gibt es?

Controller:

devcon hwids PCI\CC_01*

LAN-Adapter:

devcon hwids PCI\CC_02*

Display-Adapter:

devcon hwids PCI\CC_03*

Audio und HD-Audio:

devcon hwids PCI\CC_04* HDAUDIO*

Obiges gilt nur für per PCI oder PCI-Express angebundene Geräte.

Die genaue Bedeutung eines Strings wie z. B. PCI\VEN_8086&DEV_2923&SUBSYS_82771043&REV_02
der übrigens auch über den Gerätemanager unter Eigenschaften, Register Details bei der Eigenschaft Hardware-IDs zu sehen ist, wird hier erklärt:
http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms791082.aspx

Symantec Thin Client Host

14 September 2008

Wer in Symantec pcAnywhere einen Thin Client Host erstellt hat und diesen für die Fernwartung beim Kunden nutzt, der kann sich schon mal wundern, wenn bei einem Kunden auf einmal eine Vielzahl an Dateien auf dessen Desktop auftauchen, die dort vor der Fernwartung nicht da waren.

Der ThinClient Host der vom fernzuwartenden Rechner geladen wird ist eine komprimierte EXE-Datei die folgende Dateien enthält:

autorun.iff

THost.exe

THook32.dll

ThinRes.dll

ThinSet.exe

ThinAWCP.dll

Implode.dll

ThinCrypto.dll

ThinCrypShim.dll

ThinHostProbedll.dll

THostXProbe.dll

thinprobe.exe

THDefault.thf

Wenn nun also der Downloadordner auf den Desktop zeigt und dort die komprimierte Datei entpackt wird, tauchen auf einmal die obigen Dateien auf dem Desktop auf.

Was macht man mit der Hardware Vendor ID?

14 September 2008

Man schaut in einer Datenbank nach, welcher Hersteller dahinter steckt. Die HardwareID wird z. B. im Gerätemanager unter Windows XP und Windows Vista angezeigt oder wird bei Utilities wie devcon.exe benötigt.

Offiziell: http://www.pcisig.com/membership/vid_search/

Offenes Projekt: http://www.pcidatabase.com/

DEVCON.EXE zur Ermittlung von HardwareIDs

14 September 2008

Die Devcon.EXE kann hier geladen werden: http://support.microsoft.com/kb/311272/en-us und erlaubt detaillierte Infos über das System anzufordern.

Ein Beispiel wie das aussehen könnte: http://robhaupt.blogspot.com/2008/07/using-devcon.html

Wichtig ist z. B. die Kombination:

devcon hwids PCI\CC_01*

Sie listet alle Controller auf.

Oder

devcon listclass hdc

führt alle Harddiskcontroller auf.

devcon resources PCI\CC_01*

Listet nicht nur die verwendeten Controller sondern auch noch verwendete I/O Bereiche und IRQs auf.

Im Zusammenhang mit Windows PE 2 bzw. mit einer Windows Vista Boot DVD wirds noch besser, denn es hilft einen Treiber zu finden mit dem, z. B. nach einem kaputten Boardwechsel wieder gebootet werden kann.

Eine ausführliche Beschreibung über DEVCON und dessen Möglichkeiten findet man im Windows Driver Kit unter: http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms792824.aspx

Nokia USB Phone Parent schwerwiegender Fehler bei Treiberinstallation betrifft auch Logitech und Motorola

12 September 2008

Durch irgendein Update bei einem Kunden wurde die Verbindung zu einem Nokia 6310i per CA-53 USB-Kabel zunichte gemacht.

Nach Rücksprache mit der Nokia Hotline wurde alle Nokia Software sowie die PC Connectivity Software (die auch zu Nokia gehört) deinstalliert. Nach einem Rechnerneustart wurde dann die Nokia Suite 7.0.8.2 installiert und das Kabel nach Aufforderung wieder eingesteckt. Leider ohne erfolg.

Die Lösung des Problems bestand einfach darin die Datei C:\WINDOWS\system32\drivers\wdf01000.sys umzubenennen und dann das Kabel einzustecken. Siehe da, das Problem war ruckzuck erledigt.

Quelle: http://www.modernboard.de/thread/72482/nokia-n95-usb-phone-parent—Schwerwiegender-Fehle.html

Das Problem kann aber scheinbar auch Motorla Handys treffen:
http://www.handy-faq.de/forum/motorola_forum/44449-usb_treiber_problem.html

In diesem Fall war ein Update von Logitech Schuld:
http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?p=4640863
http://forum.chip.de/maus-tastatur-controller/logitech-setpoint-unendliche-geschichte-1059340.html

Die Datei WDF01000.SYS hat etwas mit der Windows Driver Foundation zu tun:
http://www.microsoft.com/whdc/driver/wdf/default.mspx