Archive for September 2009

Open Source Icon Library

28 September 2009

Viele Open Source Projekte benötigen auch Icons. Dazu gibt es die Tango Icon Library aus der sich viele Open Source Programme bedienen: http://tango.freedesktop.org/Tango_Desktop_Project.

Andere kommerzielle Icon Sammlungen sind hier verlinkt: https://newyear2006.wordpress.com/2009/05/18/icon-sammlungen-2/

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Windows Vista, Windows 7 Multiboot USB Stick erstellen

19 September 2009

Im vorhergehenden Blogeintrag hab ich die generelle Erstellung eines USB-Bootsticks beschrieben: https://newyear2006.wordpress.com/2009/09/19/windows-vista-windows-7-usb-boot-stick-erstellen/

Jetzt geht es aber einen Schritt weiter und wir packen zusätzliche Betriebssysteme auf den Stick. Dies macht Sinn, wenn man hin und wieder mit älterer Hardware zu tun hat, so bietet Windows Vista noch Unterstützung für Adaptec SCSI Karten älterer Generation, wo bei Windows 7 diese ausgespart wurden.

Wieder ist X: der Laufwerksbuchstabe des USB-Sticks und Y: der Laufwerksbuchstabe eines DVD-Laufwerks, wo die jeweilige Windowsversion eingelegt wird. Ich gehe im Beispiel davon aus, das im ersten Schritt ein Windows 7 USB Bootstick erstellt wurde und nun Windows Vista hinzugefügt wird.

Der nachfolgend beschriebene Weg muss für jedes zusätzliche Betriebssystem durchgeführt werden, welches mit aufgenommen werden soll. Es klappt ab Windows Vista ohne Extraaufwand für ältere Windows PE und Windows XP Versionen ist etwas mehr Aufwand zu betreiben.

Man legt auf dem USB-Stick ein Verzeichnis z. B.

MD X:\SourcesVista

an, in welches mittels

XCOPY  Y:\SOURCES\*.*  X:\SOURCESVISTA  /s  /h

Die Daten von einer Vista-DVD auf den Stick kopiert werden.

Damit man mit diesen Daten etwas anfangen kann, erweitert man den BCD-Speicher um einen weiteren Eintrag und startet von der Eingabeaufforderung mit Adminrechten:

bcdedit /store X:\BOOT\BCD /copy {default} /d “Vista Setup starten”

Dieser Eintrag hängt eine weitere Startkonfiguration an, welche auf dem vom ersten Artikel per BOOTSECT.EXE erzeugten Starteintrag basiert an. Als Meldung erhält man

Der Eintrag wurde erfolgreich in {29d442f1-b568-11df-8df6-001638f19ddb} kopiert.

Der Bezeichner (ID bzw. GUID) aus diesem Eintrag ist wichtig und wird nachfolgend benötigt.

Nun muss man den kopierten Bereich noch auf das Vistaverzeichnis umbiegen, indem

bcdedit /store X:\BOOT\BCD /set  {29d442f1-b568-11df-8df6-001638f19ddb} device ramdisk=[boot]\sourcesVista\boot.wim,{7619dcc8-fafe-11d9-b411-000476eba25f}

aufruft, sowie

bcdedit /store X:\BOOT\BCD /set  {29d442f1-b568-11df-8df6-001638f19ddb} osdevice ramdisk=[boot]\sourcesVista\boot.wim,{7619dcc8-fafe-11d9-b411-000476eba25f}

Das sollte es gewesen sein. Beim Booten vom Stick wird nun erkannt, dass es mehrere Möglichkeiten gibt und es wird automatisch ein Auswahlmenü angezeigt.

Weitere Infos zu BCDEdit hab ich hier zusammengetragen: https://newyear2006.wordpress.com/2009/09/16/boot-configuration-data-bcd-grundlagen-und-beschreibungen-fr-bcdedit-fr-windows-vista-und-nachfolgende-versionen/

Windows Vista, Windows 7 USB Boot Stick für Installation vom USB Stick erstellen

19 September 2009

Theoretisch geht die unten beschriebene Methode mit allen neueren Windows Versionen, also auch mit Hyper-V Server, Windows Server 2008 und den ganzen Varianten von SBS bis R2 usw.

Damit kann man eine Installation einer Windows Version vom USB-Stick starten, wenn man z. B. wie in eigentlich allen Netbooks kein DVD-Laufwerk hat.

Also man ruft

Diskpart

mit Adminrechten in der Eingabeaufforderung auf und ruft per

list disk

die Übersicht der vorhandenen Laufwerke ab. Nun wählt man den zu verwendenden USB-Stick über

select disk x

aus, wobei x die Nummer des USB-Sticks ist. Gemeinhin orientiert man sich an der Gesamtkapazität, wenn es dann immer noch nicht klar sein sollte, welcher Stick der richtige ist, kann man über

detail disk

weitere Infos zum aktuell ausgewählten Laufwerk erhalten. Hat man den richtigen Stick ausgewählt, löscht man erst Mal alle Daten vom Stick per

clean

und richtet eine neue Partition per

create partition primary

ein. Diese neue Partition wählt man mittels

select partition 1

aus und aktiviert diese mittels

active

Nun sollte die Partition noch per NTFS oder FAT32 formatiert werden, also

FORMAT FS=NTFS LABEL=”Mein Stick” QUICK

Der Stick braucht jetzt noch einen Laufwerksbuchstaben, mittels

assign

und nun kann Diskpart mit

exit

verlassen werden.

Jetzt wird eine beliebige Windows Version ab Windows Vista oder nachfolgend benötigt. Nun ruft man

Y:\BOOT\BOOTSECT /NT60 X:

auf, wobei X: der Laufwerksbuchstabe des neu formatierten USB-Sticks ist und Y: der Laufwerksbuchstabe des DVD-Laufwerks mit der Windows DVD.

Nun kopiert man den kompletten Inhalt einer Windows DVD mittels

XCOPY  Y:\*.*  X:\  /s  /h

auf den Stick, wobei X: wieder der Stick und Y: wieder das DVD-Laufwerk sind.

Nun sollte man kurz Testen ob der Stick funktioniert. Wenn nicht sollte man seine BIOS Einstellungen des Rechners prüfen, bei älteren Rechnern kann man die Methode sowieso vergessen.

Wenn man so weit gekommen ist und bei den aktuellen USB-Stick Preisen könnte man ja auch gleich noch ein zweites oder drittes System draufpacken. Wie das geht erklärt der folgende Blogeintrag: https://newyear2006.wordpress.com/2009/09/19/windows-vista-windows-7-multiboot-usb-stick-erstellen/

Boot Configuration Data (BCD) Grundlagen und Beschreibungen für BCDEdit für Windows Vista und nachfolgende Versionen

16 September 2009

Ab Windows Vista ein sehr wichtiger Punkt die Umstellung von BOOT.INI auf BCD, damit EFI und andere Dinge möglich werden.

Hier einige grundlegende Beschreibungen und Hintergründe:
http://www.microsoft.com/whdc/system/platform/firmware/bcd.mspx

und hier die Dokumentation für BCDEDIT.EXE:
http://www.microsoft.com/whdc/system/platform/firmware/bcdedit_reff.mspx

Allgemeine FAQs aus dem Technet:
http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc721886(WS.10).aspx

Mmmh, unter Linux kann man die GUID einer Partition anzeigen lassen, unter Windows ist das irgendwie nicht möglich. http://linuxwiki.de/UUID

Powershell Management Library für Hyper-V

15 September 2009

Mittels dieser Library kann man bestimmte Aktionen auch zeitgesteuert auf einem Hyper-V Server laufen lassen oder bei größerer Anzahl virtueller Maschinen diese automatisiert erstellen lassen.

http://pshyperv.codeplex.com/

Leider ist die bisherige Stabile V1 Version nicht zu gebrauchen, wenn man nicht den Hyper-V in Englisch benutzt. Aufgrund eines Lokalisierungsfehlers werden dann so gut wie keine Funktionen ausgeführt, was die Verwendung nutzlos macht.

Um das Problem zu lösen, öffnet man einfach die HyperV.PS1 im Notepad und ändert, z. B. für deutsche Umgebung bei der Funktion Get-VM den Parameter Virtual% in Virtuel% ab.

http://pshyperv.codeplex.com/Thread/View.aspx?ThreadId=35524

Auch die aktuelle R2-Beta Fassung der Library hat mit der deutschen Umgebung noch so ihre Probleme.

Hyper-V Export und Import erklärt

15 September 2009

Dieser Artikel erklärt im Detail was beim Export und Import von VMs im Hyper-V passiert. Bevor man diese Funktion anwendet, sollte man sich auf jeden Fall den Artikel durchgelesen haben, sonst kann es eine böse Überraschung geben, wenn z. B. eine VM die zum Testen exportiert wurde, nicht mehrmals importiert werden kann, oder wenn auf einmal die VHD-Daten nicht mehr da sind, weil man stillschweigend davon ausgeht, dass ein Import die Daten vielleicht kopiert.

Teil 1:
http://blogs.msdn.com/virtual_pc_guy/archive/2008/08/26/hyper-v-export-import-part-1.aspx

Teil 2 beschreibt noch was es mit dem wiederverwenden der IDs auf sich hat:
http://blogs.msdn.com/virtual_pc_guy/archive/2008/08/26/hyper-v-export-import-part-2.aspx

Befehle für die Konsole für den Windows Server 2008 R2 Core Server

15 September 2009

Folgende Seite enthält alle wichtigen Aspekte welche direkt an der Konsole des Windows Server 2008 Core Servers verwendbar bzw. anwendbar sind.

http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc753802(WS.10).aspx

Am Ende sind vor allem noch aktuelle Korrekturen und Hinweise aufgeführt.

Zum Ausdrucken als kleinen Spickzettel bietet sich diese Seite an: http://technet.microsoft.com/en-us/library/ee441258(WS.10).aspx Hier werden nach verschiedenen Bereich die Kommandozeilen aufgeführt.

Der der Hyper-V Server als Basis einen Core Server hat, sind diese Befehle auch da ganz nützlich.

Richtlinie für komplexe Passwörter unter Server Core bzw. Hyper-V Server abschalten

14 September 2009

Wer einen Microsoft Hyper-V Server mit oder ohne R2 am Laufen hat, kann über eine Situation stolpern, dass er einen bestehenden Benutzer nicht als Admin für eine virtuelle Maschine eintragen kann, da der betreffende Benutzer nicht die Richtlinien für komplexe Passwörter erfüllt. Neben der Beschreibung wird noch auf HELPMSG 2245 verwiesen.

Wie aber kann man nun unter Hyper-V Server der einen Windows 2008 (R2) Core Server darstellt dies ändern? GPEDIT.MSC funktioniert nicht.

Die Seite http://serverfault.com/questions/62709/howto-disable-complex-password-policy-on-hyper-v-server-2008 behandelt genau dieses Thema und löst das Problem per Manipulation einer Textdatei die zuerst exportiert, den Eintrag PasswordComplexity = 0 verändert und wieder importiert wird. Der Befehl secedit.exe machts möglich.

Computer bzw. Hardware virtualisieren P2V für Microsoft Hyper-V Server

12 September 2009

Dank der neuen R2 Version von Microsoft Hyper-V Server 2008, die man kostenlos bei Microsoft unter http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=48359dd2-1c3d-4506-ae0a-232d0314ccf6&displaylang=en herunterladen kann, ergeben sich ungeahnte neue Möglichkeiten.

Aber wie so oft, passen die Kleinigkeiten nicht und man wird von alten bekannten verfolgt. Wenn man z. B. bestehende Rechner virtualisieren (P2V) möchte, so läuft einem öfter der 0x7B Inacessible Boot Device über den Weg.

Neben Aktionen wie vorneweg Syspreppen oder die passenden Treiber vorne ab installieren, kann man von Windows NT4 über Windows 2000 bis zu Windows Vista und Windows 7 durch eine kleine Registry Manipulation helfen.

Hat man die Daten in der laufenden virtuellen Maschine per Windows PE auf die VHD-Datei übertragen, kann man mit folgenden Befehlen dafür sorgen das die virtuelle Maschine die erste Hürde nimmt. Da Hyper-V nur das booten von IDE unterstützt ist der Fall eindeutig:

REG LOAD HKLM\Temp C:\WINDOWS\SYSTEM32\CONFIG\SYSTEM

REG ADD "HKLM\Temp\ControlSet001\Control\CriticalDeviceDatabase\pci#VEN_8086&DEV_7111"
REG ADD "HKLM\Temp\ControlSet001\Control\CriticalDeviceDatabase\pci#VEN_8086&DEV_7111" -v Service -t REG_SZ -d pciide
REG ADD "HKLM\Temp\ControlSet001\Control\CriticalDeviceDatabase\pci#VEN_8086&DEV_7111" -v ClassGUID -t REG_SZ -d "{4D36E96A-E325-11CE-BFC1-08002BE10318}"

REG UNLOAD HKLM\Temp

Danach startet man die virtuelle Maschine neu.

Zuverlässigkeitsverlauf unter Windows 7

10 September 2009

Unter Windows Vista war er noch einfacher zu bekommen, durch Umgestaltung in Windows 7 ist der Zuverlässigkeitsverlauf nun unter Windows 7 im Wartungscenter zu finden. Aber auch nur wenn man bei Wartung den Pfeil rechts so anklickt dass mehr Infos angezeigt werden, dann findet man unterhalb von “Nach Lösungen für Problemberichte suchen” den Link für “Zuverlässigkeitsverlauf anzeigen”.

Was man mit dem Zuverlässigkeitsverlauf (Reliability Monitor) alles anfangen kann wird hier beschrieben: http://www.sevenforums.com/tutorials/4566-problem-reports-solutions-view-history-details.html