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MD5 und SHA1 Datei-Checksummen mittels Powershell errechnen – ein Ersatz für FCIV

25 Juli 2011

In letzter Zeit explodieren gewisse Downloads, wie z. B. der aktuelle Small Business Server 2011. Wenn man den herunterlädt, dann bekommt man gleich mal über 6GB zu installierende Daten.

Wenn es nun Probleme bei der Installation gibt, dann sollte man als erstes eine MD5 oder SHA1 Checksumme der Datei prüfen, weicht diese vom von Microsoft angegebenen Wert ab, dann ist nochmal ein Download angesagt. Übrigens gibt es auch in letzter Zeit immer mehr USB-Sticks, die so tun als ob alles korrekt wäre, aber in Wahrheit haben sie Probleme mit so großen Dateien.

Seither konnte man sich auf die Schnelle nur durch das FCIV-Tool (http://www.microsoft.com/download/en/details.aspx?id=11533) von Microsoft zum Errechnen der Checksumme behelfen. Auch 7-ZIP zeigt bei den Eigenschaften die Checksummen an. Aber was tun wenn man beides gerade nicht zur Verfügung hat?

Na einfach mit Powershell probieren. Für MD5 hilft:

[BitConverter]::ToString((new-object Security.Cryptography.MD5CryptoServiceProvider).ComputeHash((new-object IO.FileInfo("c:\windows\explorer.exe")).OpenRead())).Replace("-","").ToLower()

Für SHA1 dieses:

[BitConverter]::ToString((new-object Security.Cryptography.SHA1CryptoServiceProvider).ComputeHash((new-object IO.FileInfo("c:\windows\explorer.exe")).OpenRead())).Replace("-","").ToLower()

Weitere Provider, für z. B. SHA256 usw: http://msdn.microsoft.com/en-us/library/system.security.cryptography.hashalgorithm.aspx

Jetzt wäre es noch schön, wenn Microsoft generell bei seinen Download-Dateien die Checksummen angeben würde. Das würde manchen Ärger ersparen.

Referenz: http://msmvps.com/blogs/alunj/archive/2011/07/24/1796672.aspx

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