Archive for the ‘Debian Jessie’ Category

Raspberry Pi kennt kein nslookup

16 Februar 2016

Wer an seinem Raspberry Pi mit Raspbian Jessie auf Probleme mit einem DNS-Server stößt, der möchte diese als eingefleischter Windowsbenutzer mit nslookup lösen:

mypi:~ $ nslookup
bash: nslookup: command not found

Aber standardmäßig ist kein nslookup installiert. Wobei die Profis unter Linux benutzen sowieso dig:

mypi:~ $ dig mydomain.net SPF
bash: dig: command not found

OK, dahinter muss System stecken. Also muss das betreffende Programm installiert werden:

mypi:~ $ sudo apt-get install nslookup
Reading package lists… Done
Building dependency tree
Reading state information… Done

E: Unable to locate package nslookup

Jetzt muss man wissen, dass nslookup zusammen mit dig und nsupdate in einem Paket mit Namen dnsutils steckt: https://packages.debian.org/de/jessie/dnsutils. Also einfach dieses installiert:

mypi:~ $ sudo apt-get install dnsutils

Reading package lists… Done
Building dependency tree
Reading state information… Done
The following packages were automatically installed and are no longer required:
libc-ares2 libv8-3.14.5
Use ‘apt-get autoremove’ to remove them.
Suggested packages:
rblcheck
The following NEW packages will be installed:
dnsutils
0 upgraded, 1 newly installed, 0 to remove and 0 not upgraded.
Need to get 112 kB of archives.
After this operation, 324 kB of additional disk space will be used.
Err http://mirrordirector.raspbian.org/raspbian/ jessie/main dnsutils armhf 1:9.9.5.dfsg-9+deb8u3 404 Not Found [IP: 5.153.225.207 80]
E: Failed to fetch http://mirrordirector. raspbian.org/raspbian/pool/main/b/bind9/dnsutils_9.9.5.dfsg-9+deb8u3_armhf .deb 404 Not Found [IP: 5.153.225.207 80]
E: Unable to fetch some archives, maybe run apt-get update or try with – -fix-missing?

Na super, da ist man auf der richtigen Spur aber es klappt nicht. Die Lösung ist aber zum Glück einfach, man muss vorher seine Installation mit aktuellen Paketupdates vorsorgen:

mypi:~ $ sudo apt-get update

Danach hat die Installation mittels sudo apt-get install dnsutils geklappt und dig und nslookup stehen zur Verfügung.

Raspberry Pi Raspbian Jessie und der Überlauf von /var/log/messages

13 Februar 2016

Hab ich mich eigentlich schon mal über die Flut an unnötigen Windows Ereignisanzeigeeintragungen beschwert? Nun so etwas gibt es auch bei Debian, hier speziell Debian Jessie auf einem Raspberry Pi.

Wenn man sich mittels

cat /var/log/messages

die LOG-Einträge anzeigen lässt, gibt es eine Vielzahl von LOG-Eintragungen mit dem Hiweis:

rsyslogd-2007: action ‚action 17‚ suspended, next retry is Sat Feb 13 20:28:26 2016 [try http://www.rsyslog.com/e/2007 ]

Auf der Seite www.rsyslog.com/e/2007 gibt es auch welche, die das Problem haben, scheint generell so zu sein. Dabei ist wichtig zu wissen, die Nummer 17 im obigen Beispiel kann auch eine andere Zahl darstellen und stellt letzten Endes den Konfigurationseintrag in der config-Datei dar.

Wenn man sich mittels

cat /etc/rsyslog.conf

die Einstellungen anschaut, dann taucht bei der Standardinstallation unten eine Zeile mit |/dev/xconsole auf. Genau hier liegt das Problem.

Um dies zu ändern, ruft man

sudo nano /etc/rsyslog.conf

auf und kommentiert die Zeilen ab daemon.*;mail.*;\ bis |/dev/xconsole mittels # aus. Anschließend muss man noch den rsyslog-Dienst neu starten:

sudo service rsyslog restart

Nun sollte die Log-Datei in Zukunft die wesentlichen Punkte zeigen.

Eigentlich könnte man das Problem auch lösen, indem man für die /dev/xconsole sorgt aber das darf jemand anderes machen…

Noch ein Hinweis: In der conf-Datei sind Dateinamen für die Log-Dateien angegeben. Dort findet man immer wieder die Angabe von – vor dem Dateinamen. Dies bedeutet, dass ein neuer Logeintrag nicht sofort auf die Festplatte geschrieben wird und somit im Falle eines Stromausfalls Eintragungen verloren gehen können: http://www.rsyslog.com/doc/v8-stable/configuration/actions.html#regular-file. Das Minus bedeutet nicht, dass keine LOG-Datei geführt werden soll.