Archiv für die Kategorie ‘Hyper-V’

Niemals eine virtuelle Maschine bei Microsoft Hyper-V im Rootverzeichnis hinterlegen

10 Februar 2014

Nun gibt es einen offiziellen KB-Artikel zum Thema VMs und Rootverzeichnis. Dies ist egal mit welcher Version von Hyper-V ein No-Go!

http://support.microsoft.com/kb/2928127/en-us?sd=rss&spid=16796

Mausscrollrad funktioniert unter Ubuntu in Hyper-V VM nicht

25 Januar 2014

Microsoft bemüht sich ja wirklich, das Linux unterm Hyper-V zum Zug kommt. Wie immer aber, sind es die Kleinigkeiten, welche tierisch nerven und einen vom produktiven Arbeiten abhalten. So zum Beispiel, dass unter Ubuntu, wahrscheinlich unter Debian generell, das Mausscrollrad nicht funktioniert. Das Problem ist auch schon zu MS gedrungen, doch anstatt das Problem anzugehen und das Problem zu debuggen, fragt der Hauptentwickler der Linux Integration Features die Community nach einer Version, wo es funktionierte und möchte sich die Arbeit erleichtern indem er bisect einsetzt.

https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/1240731

Bei älteren Versionen, kann man die LIS wie in diesem Artikel beschrieben nachrüsten: http://baudlabs.com/how-to-install-hyper-v-integration-services-in-ubuntu-12-04-lts/

Mehr Infos zu den Linux Integration Services (LIS): http://blogs.technet.com/b/virtualization/archive/2014/01/02/linux-integration-services-3-5-announcement.aspx

Auf virtuelle Maschinen eines Microsoft Hyper-V Server 2012 R2 mittels FreeRDP zugreifen

8 Januar 2014

Mit der aktuellen, umsonst verfügbaren Version des Microsoft Hyper-V Server 2012 R2 kann man mittels Powershell per Commandline mittlerweile fast jeden Bereich administrieren. Das einzig störende ist, wenn man Netzwerkkartenprobleme hat oder Schwierigkeiten hat einen Windows 8.1 Client für die Remoteadministration anzubinden. Powershell ist zwar mächtig, allerdings ist es manchmal hilfreich, wenn man direkt auf eine virtuelle Maschine zugreifen und diese direkt steuern kann.

Es gab zwar schon länger käufliche Lösungen, wie den 5Nine Manager, aber es gibt noch eine bessere Lösung: FreeRDP! Dank der Offenlegung des RPD-Protokolls seitens Microsoft, gibt es keine großen Geheimnisse mehr zur Implementierung. Hier das Projekt: http://www.freerdp.com/ und alles steht feinsäuberlich im Source auf Github. Es gibt sogar Unterstützung für Mac, Linux, Android sowie iOS. Was will man mehr.

Am einfachsten um FreeRDP unter Hyper-V nutzen zu können, verwendet man die 3MB-Variante von cloudbase.it http://www.cloudbase.it/using-freerdp-to-connect-to-the-hyper-v-console/, dort findet man unten diesen Downloadlink: http://www.cloudbase.it/downloads/FreeRDP_powershell.zip. Die Version ist explizit für die 2012 R2 Version freigegeben.

Von der FreeRDP-Geschichte abgesehen, gilt es auch die anderen Dinge von Cloudbase in Richtung OpenStack an sich zu beachten!

Microsoft Hyper-V Server 2012 telefoniert nach Hause oder warum tauchen auf einmal Teredo-Einträge in der Log-Datei auf?

21 August 2013

Hier geht es um den Microsoft Hyper-V Server 2012, also die Standalone Fassung des Servers. Durch eine Routineprüfung der Logdateien, fanden sich auf einmal diese Einträge:

  3512 Jul 09 11:37  Warning     Microsoft-Windows…         1014 Name resolution for the name teredo.ipv6.microsoft.com. timed out after none of the con…
  3509 Jul 09 11:36  Warning     Microsoft-Windows…         1014 Name resolution for the name teredo.ipv6.microsoft.com. timed out after none of the con…

Oha, da läuft auf einem Hyper-V Server doch tatsächlich Teredo. Eigentlich ist der Microsoft Hyper-V Server ja ein Core-Server und läuft mit minimalsten Diensten. Teredo wurde auch zu keiner Zeit benötigt, demzufolge auch nicht bewusst installiert.

Um den genaueren Status zu erfahren, kann man mittels

netsh interface teredo show state

den aktuellen Zustand erfahren. Im Microsoft Hyper-V Server 2012 wird dann angezeigt:

Teredo Parameters
———————————————
Type                    : client
Server Name             : teredo.ipv6.microsoft.com.
Client Refresh Interval : 30 seconds
Client Port             : unspecified
State                   : dormant

Der Zustand dormant sagt aus, dass momentan über Teredo nix los ist, dass aber alle 30 Sekunden (Client Refresh Interval) der Server teredo.ipv6.microsoft.com kontaktiert wird. Dabei wird die aktuelle IPv4-Adresse bekannt gemacht und der Kanal für etwaige eingehende Pakete aus dem Internet bleibt offen.

Der Grund für den Event-Log-Eintrag findet man hier: http://www.heise.de/newsticker/meldung/IPv6-Tunnel-Microsoft-testet-Teredo-Nutzung-mit-Serverausfall-1916499.html. Microsoft hatte zu Testzwecken seine Teredoserver abgeschaltet.

Soweit so gut. Aber man kann jetzt die Frage stellen, für was braucht man Teredo auf einem Standalone Hyper-V Server? Im Grunde ist die Aufgabe ja eigentlich, so wenig Angriffsfläche wie möglich zu bieten.

Also wird Teredo abgeschaltet:

netsh interface teredo set state disabled

wenn man nun nochmal den Status abfrägt, erhält man:

Teredo Parameters
———————————————
Type                    : disabled
Server Name             : teredo.ipv6.microsoft.com.
Client Refresh Interval : 30 seconds
Client Port             : unspecified
State                   : offline
Error                   : none

Das sieht schon besser aus und erspart künftig unnötige Eventlog-Einträge, falls MS wirklich seine Teredo-Server dauerhaft abschalten sollte.

Hyper-V 3.0 Remote Management Einrichtung mittels HVRemote endlich Server 2012 und Windows 8 kompatibel

15 April 2013

Wer einen Microsoft Hyper-V Server 2012 installiert und von Server 2012 oder Windows 8 aus administrieren möchte, der bleibt meistens bei HVREMOTE hängen. Doch leider gab es bisher keine offizielle Unterstützung für Windows 8 und Windows Server 2012 Remote Management Maschinen. https://newyear2006.wordpress.com/2012/07/10/hyper-v-3-0-remote-management-einrichtung-mit-hvremote-und-probleme-mit-windows-8/

Nachdem wahrscheinlich schon niemand daran geglaubt hat, dass es noch eine Aktualisierung von HVREMOTE.WSF geben könnte, ist nun doch die neue Version 1.06 verfügbar: http://code.msdn.microsoft.com/windowsdesktop/Hyper-V-Remote-Management-26d127c6.

Eigentlich hatte ich immer gedacht, es braucht solange, weil gleich ein Powershell Script gebastelt wird, aber weit gefehlt, es wird immer noch alte Scriptingtechnik eingesetzt.

Problem mit Hardwareerkennung nach virtuellem Serverumzug von Virtual Server 2005 auf Hyper-V daraus resultierend fehlende Maus und fehlende Netzwerkkarte

22 März 2013

Schade, dass MS es mal wieder verbockt hat. Selbst in der virtuellen Welt, fallen einem ständig blöde Probleme auf die Füße. Wenn man eine virtuelle Maschine (nur VHD) von einem Virtual Server 2005 auf einen Hyper-V V3 umzieht, kann es passieren, dass man unter dem Hyper-V ohne Maus und ohne Netzwerkkarte dasteht. Und dies, obwohl man davor ordnungsgemäß die “Virtual Machine Additions” auf dem VS2005 deinstalliert und auf dem Hyper-V die “Hyper-V Integrationsfeatures” installiert hat. Übriges, wer das Deinstallieren vergisst oder wem es nicht möglich war diese zu deinstallieren, wird hier fündig: http://blogs.msdn.com/b/arvindsh/archive/2012/10/12/virtual-pc-to-hyper-v-vm-additions-issues.aspx.

Aber zurück zum Problem, im Gerätemanager findet man ein Ausrufezeichen beim “Microsoft Hyper-V-Bus des virtuellen Computers”, schaut man sich die Eigenschaften an steht da eine Fehlermeldung mit Code 12. Zur Abwechslung gibt es einen KB-Artikel dazu: http://support.microsoft.com/kb/954282, der auch die Lösung parat hält. Führt man dies aus, behebt sich das Problem nach dem fälligen Neustart von selber. Entscheidend dabei ist, dass man bei MSCONFIG, die HAL-Erkennung bei den erweiterten Optionen aktiviert. Hier noch eine bildliche Darstellung: http://blogs.technet.com/b/jhoward/archive/2008/02/29/vmbus-fails-to-load-device-cannot-find-enough-free-resources-code-12-on-a-windows-server-2008-x86-virtual-machine-under-hyper-v.aspx und hier mit etwas neueren Bildern: http://blog.chrislehr.com/2008/12/hyper-v-code-12-on-virtual-machine-bus_06.htm.

Interessant in diesem Zusammenhang ist noch dieser Artikel http://blogs.technet.com/b/mkorp/archive/2008/08/15/vms-von-virtual-server-nach-hyper-v-migrieren.aspx der helfen könnte, wenn man mal manuell eingreifen muss und auf der Suche nach den richtigen Registrierungseinträgen ist.

Client Hyper-V in Windows 8

22 Januar 2013

Windows 8 enthält auch den Hyper-V Server allerdings wird im Zusammenhang mit einem lokalen Hyper-V auf Windows 8 von Client Hyper-V gesprochen.

Es gibt ein paar Dinge zu beachten und ein paar Einschränkungen, wie z. B., dass Client Hyper-V nur auf 64Bit Systemen läuft und Dinge wie Replikation nicht unterstützt.

Hier das Dokument mit den Infos: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=36188

Mit dieser Version von Hyper-V-Manager können keine Server mit Hyper-V unter Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 verwaltet werden.

18 Januar 2013

Nach der Installation des Hyper-V Managers auf einem Windows 8 und der Einrichtung der Zugriffe via HVREMOTE.SWF, wie hier beschrieben https://newyear2006.wordpress.com/2012/07/10/hyper-v-3-0-remote-management-einrichtung-mit-hvremote-und-probleme-mit-windows-8/, sollte eigentlich ein Zugriff auf einen Hyper-V Server hergestellt werden.

Die ersten beiden Male, also den Meldungsdialog

[Window Title]
Hyper-V-Manager

[Main Instruction]
Fehler beim Versuch, eine Verbindung mit dem Server "MYHYPERV" herzustellen. Vergewissern Sie sich, dass der Verwaltungsdienst für virtuelle Computer ausgeführt wird und Sie zum Herstellen einer Verbindung mit dem Server berechtigt sind.

[Content]
Mit dieser Version von Hyper-V-Manager können keine Server mit Hyper-V unter Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 verwaltet werden.

[Schließen]

großzügig ignoriert und kurz nochmal die Aufrufe von HVRemote gecheckt. Aber alles OK. Wie immer, wenn was nicht klappt, fängt man dann das lesen an und da steht:

[Content]
Mit dieser Version von Hyper-V-Manager können keine Server mit Hyper-V unter Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 verwaltet werden.

Ja hallo, geht es noch? Merken die die Einschläge nicht mehr? Der Server ist ein Hyper-V Server R2 mit SP1.

Hier ein Thread im MSDN-Forum welches bestätigt, dass es für das Problem keine Lösung gibt: http://social.technet.microsoft.com/Forums/en/winserverhyperv/thread/4b3e7582-dc20-4dcb-8e71-fef9fecce19c

Kommen wir wieder mal zum Punkt: Muss das sein? Es gibt keinen logischen Grund warum Windows 8 nicht einen Server 2008 R2 unterstützen können sollte. Es sind nur einfach faule Pfeifen bei MS am Werk, die keinen Plan haben was draußen in der Welt so los ist. Es wird immer eine Technologie gepusht und gehypet und am Ende wird man im Regen stehen gelassen. Sollen Sie endlich den Handyschrott sein lassen und ihre Milliarden in Leute und Dienste investieren! Da läuft mir jetzt echt die Galle über.

Schnelldiagnose mittels Powershell anstatt über die Ereignisanzeige

31 Dezember 2012

Um einen schnellen Überblick über die größten Nöte eines Systems zu finden, kann man diese Powershell Befehle verwenden:

Genereller Überblick

get-eventlog –Logname System | where {$_.EntryType –eq ‘Error’} | select –First 10

get-eventlog –Logname System | where {$_.EntryType –eq ‘Warning’} | select –First 10

get-eventlog –Logname Application | where {$_.EntryType –eq ‘Error’} | select –First 10

get-eventlog –Logname Application | where {$_.EntryType –eq ‘Warning’} | select –First 10

get-eventlog -LogName Security | where {$_.Entrytype -ne "SuccessAudit"} | select –First 10

Seit Windows Vista und Server 2008 wurde die Ereignisanzeige massiv erweitert durch die Windowsereignisse.

Einen schnellen Überblick über Hyper-V Probleme bekommt mittels:

Get-WinEvent –ProviderName "*Hyper-V*"

oder wo ein besitmmter Computername auftaucht

Get-WinEvent –ProviderName "*Hyper-V*" | where {$_.Message –match "Computername"}

oder wo ein Fehler aufgetreten ist:

Get-WinEvent –ProviderName "*Hyper-V*" | where {$_.LevelDisplayName –eq "Fehler"}

Wenn man wissen möchte, was an einem bestimmten Tag geschah:

Get-WinEvent-ProviderName "*Hyper-V*" | where {(Get-Date $_.TimeCreated –format d) –eq (Get-Date 13.10.2012 –format d)}

Wenn man wissen möchte, was zu einer bestimmten Stunde passierte:

Get-WinEvent-ProviderName "*Hyper-V*" | where {(Get-Date $_.TimeCreated –format "yyyyMMddHH") –eq (Get-Date "13.10.2012 11:00" –format "yyyyMMddHH")}

Hierbei ist zu beachten, das alles was vor 11:00Uhr also um 10:59 geschah unberücksichtigt bleibt. Wenn aber ein Ereignis um 11:01Uhr Probleme machte, sollte man natürlich den Überprüfungszeitraum auf 10:xxUhr ausdehnen!

Genau dies macht dieser Befehl, es wird etwas mit Zeiten jongliert und zwar werden dem Ursprungsereignis immer 20 Minuten hinzuaddiert, dadurch rutscht ein Ereignis von 10:45Uhr in das 11:00Uhr Zeitfenster:

Get-WinEvent-ProviderName "*Hyper-V*" | where {(Get-Date (Get-Date $_.TimeCreated).AddMinutes(20) –format "yyyyMMddHH") –eq (Get-Date "13.10.2012 11:00" –format "yyyyMMddHH")}

Logischerweise fallen dann Ereignisse nach 11:40 unter den Tisch.

Wer kompliziertere Abfragen oder gar Remoteabfragen braucht, der sollte sich bei Get-WinEvent einen Filter basteln und diesen angeben, weitere Infos dazu: https://newyear2006.wordpress.com/2011/04/28/ereignisanzeige-query-builder-fr-powershell/

Hyper-V Remotedateibrowser GUID

11 September 2012

Nur so aus Interesse, führe ich hier mal die GUID auf, welche vom Hyper-V Remotedateibrowser verwendet wird. Die GUID wird von einer Shell Erweiterung verwendet, welche es erlaubt auf das Dateiverzeichnis eines Hyper-V Servers von einem Verwaltungsclient zuzugreifen. http://blogs.technet.com/b/robse/archive/2008/10/08/q-what-is-hyper-v-remote-file-browsing.aspx

0907616E-F5E6-48D8-9D61-A91C3D28106D

Die GUID kommt in dieser Form zum Einsatz

::{0907616E-F5E6-48D8-9D61-A91C3D28106D}\HYPER-V-Name

Die GUID findet auch im aktuellen Hyper-V 3.0 noch Anwendung.


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