Archive for the ‘Virtual PC’ Category

Konvertieren von virtuellen Festplattenimages in VHD oder VHDX zur Verwendung in Hyper-V oder Azure

25 August 2017

Man bekommt immer wieder Images von anderen virtuellen Maschinen die man in Hyper-V einbinden möchte. Ich hatte hier schon mal auf ein Utility von Microsoft verlinkt: https://newyear2006.wordpress.com/2012/09/04/konvertieren-von-virtuellen-vmware-maschinen-in-virtuelle-hyper-v-maschinen/. Leider klappt der Link nicht mehr. Auf der Suche nach einer Alternative bin ich auf ein Image-Utility von Qemu gestoßen, welches im Prinzip alle gängigen Formate konvertieren kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass es als Open Source vorliegt.

Hier die Binary: https://cloudbase.it/qemu-img-windows/ und hier der Source in github: https://github.com/cloudbase/qemu/. Hier gibt es die ausführliche Hilfe: https://qemu.weilnetz.de/doc/qemu-doc.html#qemu_005fimg_005finvocation.

Es werden alle gängigen Formate unterstützt:

Image-Format (schreibbar) qemu-img Parameter
QCOW2 (KVM, Xen) qcow2
QEMU qcow
QED (KVM) qed
raw raw
VDI (VirtualBox) vdi
VHD (Hyper-V) vpc
VMDK (VMware) vmdk
Linux dm-crypt/cryptsetup luks

Neben obigen Formaten, welche gelesen und geschrieben werden können, gibt es noch ein paar, welche nur gelesen werden können:

Image-Format (nur lesbar) qemu-img Parameter
Bochs x86 PC emulator bochs
Linux Compressed Loop image cloop
Apple disk image dmg
Parallels disk image format parallels

Zu jedem Format gibt es noch spezielle Parameter, eine Beschreibung dazu findet man hier: https://qemu.weilnetz.de/doc/qemu-doc.html#disk_005fimages_005fformats.

Zur Anwendung kann man z. B.

qemu-img.exe convert source.img -O vhdx -o subformat=dynamic dest.vhdx

aufrufen.

Man kann auch den Parameter info verwenden um Informationen über ein Image zu erfahren.

C:\>qemu-img info test.img
image: test.img
file format: vhdx
virtual size: 127G (136365211648 bytes)
disk size: 4.0M
cluster_size: 33554432

Aber Vorsicht, man kann sich nicht immer voll auf die Infos verlassen, denn in Fällen wo unsinnige Daten verwendet werden, werden trotzdem Daten ausgegeben:

C:>echo "Nix da" > test.txt
C:>qemu-img info test.txt
image: test.txt
file format: raw
virtual size: 512 (512 bytes)
disk size: 11

Dabei muss der Hinweis auf das Dateiformat RAW nicht immer heißen, dass es kein gültiges Dateisystem ist! Es bedeutet vielmehr, dass qemu-img das Format nicht zuordnen kann.

Obwohl das Tool ziemlich mächtig ist, fehlt noch die Möglichkeit .GHO-Dateien von Symantec Ghost konvertieren zu können. Dazu gibt es über einen Umweg die Möglichkeit mittels Ghost in VMDK-Dateien und dann mittels qemu-img in VHDX zu konvertieren:

ghost64 -clone,mode=restore,src=source.gho,dst=image.vmdk -batch –sure
qemu-img.exe convert image.vmdk -O vhdx -o subformat=dynamic dest.vhdx

Damit wird Source.GHO in Dest.VHDX konvertiert.

Hier sind noch weitere Parameter für die Konvertierung bei Ghost beschrieben: https://www.symantec.com/connect/articles/converting-image-file-format-gho-vmdk-and-vmdk-gho.

Dank qemu-img hat man nun ein mächtiges Tool für Festplattenimages an der Hand.

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Problem mit Hardwareerkennung nach virtuellem Serverumzug von Virtual Server 2005 auf Hyper-V daraus resultierend fehlende Maus und fehlende Netzwerkkarte

22 März 2013

Schade, dass MS es mal wieder verbockt hat. Selbst in der virtuellen Welt, fallen einem ständig blöde Probleme auf die Füße. Wenn man eine virtuelle Maschine (nur VHD) von einem Virtual Server 2005 auf einen Hyper-V V3 umzieht, kann es passieren, dass man unter dem Hyper-V ohne Maus und ohne Netzwerkkarte dasteht. Und dies, obwohl man davor ordnungsgemäß die “Virtual Machine Additions” auf dem VS2005 deinstalliert und auf dem Hyper-V die “Hyper-V Integrationsfeatures” installiert hat. Übriges, wer das Deinstallieren vergisst oder wem es nicht möglich war diese zu deinstallieren, wird hier fündig: http://blogs.msdn.com/b/arvindsh/archive/2012/10/12/virtual-pc-to-hyper-v-vm-additions-issues.aspx.

Aber zurück zum Problem, im Gerätemanager findet man ein Ausrufezeichen beim “Microsoft Hyper-V-Bus des virtuellen Computers”, schaut man sich die Eigenschaften an steht da eine Fehlermeldung mit Code 12. Zur Abwechslung gibt es einen KB-Artikel dazu: http://support.microsoft.com/kb/954282, der auch die Lösung parat hält. Führt man dies aus, behebt sich das Problem nach dem fälligen Neustart von selber. Entscheidend dabei ist, dass man bei MSCONFIG, die HAL-Erkennung bei den erweiterten Optionen aktiviert. Hier noch eine bildliche Darstellung: http://blogs.technet.com/b/jhoward/archive/2008/02/29/vmbus-fails-to-load-device-cannot-find-enough-free-resources-code-12-on-a-windows-server-2008-x86-virtual-machine-under-hyper-v.aspx und hier mit etwas neueren Bildern: http://blog.chrislehr.com/2008/12/hyper-v-code-12-on-virtual-machine-bus_06.htm.

Interessant in diesem Zusammenhang ist noch dieser Artikel http://blogs.technet.com/b/mkorp/archive/2008/08/15/vms-von-virtual-server-nach-hyper-v-migrieren.aspx der helfen könnte, wenn man mal manuell eingreifen muss und auf der Suche nach den richtigen Registrierungseinträgen ist.

Treiber für Gast-System in Hyper-V ohne Netzwerkzugriff einbinden

27 April 2011

Hin und wieder steht man vor dem Problem Treiber in ein Gastsystem einbinden zu wollen oder zu müssen, welches unter einem Hyper-V-Server läuft.

Klar könnte man einfach eine Netzwerkverbindung nutzen und den betreffenden Treiber herunterladen, aber wenn es sich gerade bei dem Treiber um den Netzwerkkartentreiber selber handelt, dann hat man ein Problem.

Wie bekommt man nun also einen Treiber in das Gast-System?

Es gibt zwei Varianten. Einmal als CD also ISO-Datei und einmal als Festplatte bzw. VHD-Datei.

Aber welches Programm nehmen um auf die Schnelle den betreffenden Treiber einbinden zu können?

Als bekennender Core-Fan gibt es nur eines: DISKPART

Hier die Befehle:

Mittels

CREATE VDISK FILE=C:\TEMP\MyDisk.VHD TYPE=EXPANDABLE MAXIMUM=10000

wird eine 10GB-Datei im bereits vorhandenen TEMP-Verzeichnis mit Namen MyDisk.VHD angelegt.

Nun wird diese VHD-Datei eingebunden:

SELECT VDISK FILE=C:\TEMP\MyDisk.VHD

ATTACH VDISK

Partition angelegt und formatiert und mit Laufwerksbuchstaben versorgt:

CREATE PARTITION PRIMARY

FORMAT FS=NTFS QUICK

ASSIGN

Nun kann man in einem anderen Fenster die gewünschten Dateien auf das neue Laufwerk kopieren. Um die neue Festplatte dann noch in das betreffende Gast-System einbinden zu können muss diese Offline geschaltet werden.

VHDMount auf Windows XP installieren

10 August 2010

Man kann ja mittels DISK2VHD.EXE von http://technet.microsoft.com/en-us/sysinternals/ee656415.aspx mittlerweile ja supereinfache Backups auch von XP erstellen. Allerdings wenn man einzelne Dateien aus einer VHD-Sicherung zurückspielen möchte, wird es etwas komplizierter.

Wenn man kein Windows 7 zur Verfügung hat, kann man vom Virtual Server Dateien installieren, welche den Befehl vhdmount mitbringen.

Zuerst wird die entsprechende Virtual Server Datei benötigt: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=6dba2278-b022-4f56-af96-7b95975db13b&DisplayLang=de. Tipp: Man klickt zwar Weiter bei Registrierung an, aber dann kann man ganz unten sagen, dass man direkt zum Download möchte. Bei den Anweisungen findet man den Dowload für die 32Bit x86 Datei. Diese erst lokal speichern.

Dann wie hier beschrieben: http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc708295(WS.10).aspx nur die benötigten VHDUtilites entpacken:

setup.exe /c /t C:\temp\vhdmount

Es wird automatisch das C:\temp\vhdmount Verzeichnis angelegt und die eigentliche Installation kann mit

msiexec /i "Virtual Server 2005 Install.msi" /qn ADDLOCAL=VHDMount

gestartet werden. Wichtig: ADDLOCAL=VHDMount, das VHDMount muss exakt so geschrieben werden!

Jetzt wird automatisch das Verzeichnis C:\Programme\Microsoft Virtual Server\VHDMount angelegt, in dem man die VHDMount.EXE findet.

Mittels VHDMount /p /f  <VHD-Datei> kann man die gewünschte VHD-Datei nun einbinden. Bei der ersten Verwendung muss man noch kurz etwas warten, bis der passende Treiber geladen wurde und ein Laufwerksbuchstabe zugeordnet wurde. Danach reagiert der Explorer ganz normal und frägt bei Standardeinstellungen nach was man mit dem Laufwerk machen möchte.

Windows Virtual PC bzw. XP Modus Bootreihenfolge festlegen

7 August 2010

Wenn man von einer CD oder DVD beim Windows Virtual PC z. B. für den XPMode starten möchte, drückt man einfach die ENTF-Taste, wie sonst meistens auch. Also direkt nach Aufruf der virtuellen Maschine. Schon kommt ein kleines abgespecktes BIOS zum Vorschein, wo man die betreffenden Änderungen vornehmen kann.

Meldung Virtual PC bzw. XP Mode: “Die lokale Richtlinie erlaubt es Ihnen nicht, sich interaktiv anzumelden.”

11 Februar 2010

Wenn diese Meldung kommt, muss der betreffende Benutzer der Gruppe von Remotedesktopbenutzern hinzugefügt werden.

Witzig in diesem Zusammenhang ist, dass wenn man z. B. mit DISK2VHD.EXE einen PC virtualisiert hat und ohne die Integrationsfeatures arbeitet, alles ganz normal funktioniert (der Benutzer war bereits den Remotedesktopbenutzern zugeordnet). Erst wenn man die Integrationsfeatures installiert, bekommt man am Ende noch die Möglichkeit die RemoteApp http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=e5433d88-685f-4036-b435-570ff53598cd&displaylang=de einzuspielen, diese scheinen dann die Zuordnungen der Remotedesktopbenutzern zu ändern bzw. zurückzusetzen.

Windows XP Mode bzw. Virtual PC unter Windows 7 Internas

11 Februar 2010

Ein Blog von Microsoft der sich ausschließlich mit dem Thema XP Mode und Virtual PC beschäftigt und viele Details zur Automatisierung und USB Geräten beschreibt: http://blogs.technet.com/windows_vpc/default.aspx